„Schönheit kann man immer noch lernen.“

Der Amerikaner Alexander J.A Cortes hat sich mit nur einem Tweet ein Meer aus Hatern geschaffen. „How to be a beautiful woman“, betitelte der Blogger seine Nachricht auf Twitter, die 12 Regeln für „schöne Frauen“ enthält. Schließlich wissen Männer ja am besten, wie eine Frau ihr Leben zu leben hat.

Zu dem Dutzende Regeln gehören unter anderem „sei schlank“ oder „rasier dich (das versteht sich von selbst)“. Aber auch sexistische Klassiker wie „habe langes Haar“ und „trage pink und feminine Farben“ sind am Start. Und alle Frauen so: Die 1950er haben angerufen, sie wollen ihre sexistischen Werte wieder haben.

Die Liste ist übrigens nicht nur für Frauen gemacht, auch Männer profitieren von den geistigen Ergüssen des Misogyns. Denn Typen sollen möglichen Partnerinnen die Liste zeigen, um so herauszufinden, ob man sich mit ihnen fortpflanzen sollte. Schließlich sind alle Frauen, die sauer auf diese Regeln reagieren, am Ende sowieso schlechte Mütter, laut Alexander.

Mit Sätzen wie „denk daran, nur ein Mann kann Frauen sagen, wie man sich zu verhalten hat“ wirbt er übrigens für einen Newsletter, in dem er allen Mitbürgerinnen erklärt, wie man attraktiv wird. Alle Männer lernen darin scheinbar über toxische Männlichkeit. Klingt verlockend.

>> Emotionale Nike-Werbung mit Serena Williams kritisiert Sexismus im Sport

Wenig überraschend reagierte das Twitterverse mit einem Shitstorm. Schließlich sind solche Tweets 2019 ein absolutes No-Go. Die meisten Frauen reagierten auf Social Media mit passiv-aggressiven Anmerkungen wie „Du bist in meinen Augen wirklich überhaupt nicht attraktiv und ich meine das ganz ehrlich und aufrichtig.

>> So revolutionieren Drake, Logic und Co. die Männlichkeit im Rap

Laut Alexander sind übrigens alle Frauen, die so etwas tweeten einfach nur „underfucked“ und wollen seine Wertschätzung. Außerdem sind sie Teil eines „delusional feminism“ bei dem Frauen doch tatsächlich glauben, sie hätten einen Wert einfach nur, weil sie existieren. Übrigens hat der Blogger auf Twitter trotzdem über 50.000 Follower. Ja, was soll man da noch sagen ...

Quelle: Noizz.de