Es ist für keinen Beteiligten geil.

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie: E-Scooter entzweien aktuell die Gesellschaft. Aber nicht nur in Deutschland beschweren sich die Menschen über die neuen Tretroller im Straßenverkehr – vor allem in Frankreich sind die Leute sauer!

In Marseille gehen Teenager jetzt sogar soweit und schmeißen die E-Scooter einfach kurzerhand ins Meer. Eine Maßnahme, die in vielerlei Hinsicht problematisch ist: E-Scooter sind nicht dafür gemacht, um lange im Wasser zu überleben. Und was noch viel dramatischer ist: Die Akkus sind hochgiftig und dementsprechend extrem schädlich für das Meer und die Umwelt.

Bleibt der Roller nämlich länger im Wasser liegen, können die Giftstoffe aus dem Akku austreten, was verheerende Folgen haben könnte. Außerdem machen die Anbieter herbe Verluste damit, denn wirklich brauchbar ist der E-Scooter nach einem Bad im Meer nicht mehr.

Freiwillige Taucher holen die E-Scooter wieder hinauf

Mithilfe des Hafenamts in Marseille und freiwilligen Helfern wurde am vergangenen Wochenende eine Rettungsaktion gestartet und das Meer soweit es geht von E-Scootern befreit. Aber auch die ersten Anbieter reagieren: Lime, die auch in Deutschland ihre E-Scooter anbieten, haben eine Sperre errichtet, sodass E-Scooter nicht mehr in der Nähe des Wassers abgestellt werden können.

Ob der Trend bestehen bleibt, wird sich zeigen.

kaz

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  • Quelle:
  • Noizz.de