Die von der Bundesregierung geplante Reform des Adoptionsrechts stößt im Bundestag auch bei der Opposition auf ein positives Echo.

FDP, Linke und Grüne befürworteten am Mittwoch bei der ersten Lesung große Teile des Gesetzentwurfs - sie forderten aber Nachbesserungen zugunsten von lesbischen Paaren sowie eine bessere finanzielle Ausstattung der Beratungsstellen. Nur für den AfD-Abgeordneten Frank Pasemann ist das Vorhaben "nicht mehr als eine minimale Verbesserung des Status Quo". Die Anforderungen an Adoptiveltern seien weiterhin zu hoch.

Nach dem Gesetzentwurf von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) sollen Adoptiveltern künftig auch nach der Adoption einen Rechtsanspruch auf Beratung haben. Bei Stiefkindadoptionen wird eine Pflichtberatung angepeilt. Vorgesehen ist auch die Möglichkeit, dass die Herkunftsfamilie Informationen aus der Adoptionsfamilie erhält, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind. Auslandsadoptionen auf eigene Faust sollen hingegen grundsätzlich verboten werden.

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[Zusammen mit: dpa]

  • Quelle:
  • Noizz.de