Auch Soulja Boy und Waka Flocka Flame werden vorgeladen.

Das Chaos um das Chaos-Festival nimmt kein Ende. Und dabei liegt die Fyre-Festival-Katastrophe schon zwei Jahre zurück. Im Lichte zweier neuer Dokumentationen über das Abzock-Event, fangen nun auch die juristischen Mühlen wieder an zu mahlen.

Nicht gerade Luxus: Das Fyre Festival 2017 wurde zum Desaster. Foto: Consequence / Instagram

Das als Luxus-Event angepriesene Festival entpuppte sich für die Teilnehmer vor Ort schnell als absolutes Desaster. Überschwemmte Unterkünfte, Käsebrot statt fettem Catering und keine Flüge zurück. Während Fyre-Media-Gründer Billy McFarland aktuell eine sechs-jährige Haftstrafe wegen Betrugs absitzt – rücken nun die für das Festival engagierten Influencer in den Fokus.

Zwei Agenturen, die Supermodels Bella Hadid, Hailey Bieber und Emily Ratajkowski repräsentieren, könnten sich bald dazu gezwungen sehen, Einzelheiten zu den Zahlungen bekannt zu geben, die sie von McFarland 2017 erhalten haben. Das berichtet jetzt „Billboard“.

Bella Hadid, Hailey Bieber, Emily Ratajkowski und Kendall Jenner: Sie alle waren Teil einer großangelegten Marketingstrategie für Fyre. In einem medienwirksamen Trailer zum Festival rekelten sich die Models an Traumstränden, feierten die vermeintliche Party ihres Lebens. Hinzu kamen Instagram-Posts, die die Vorfreude auf das Event weiter anheizen sollten.

McFarland verprasste Insgesamt 11,3 Millionen US-Dollar in den Wochen und Monaten vor dem Festival. Wohin die Gelder genau flossen, ist nicht bekannt. Um genau das nun herauszufinden, sollen Kendall Jenner und Co. während eines Vorladungstermins ihre Einnahmen in Bezug auf das Festival offen legen.

Auch Soulja Boy und Waka Flocka Flame sollen vorgeladen werden. Die beiden Musiker sollen im August 2016 für das Promoten der Fyre-App bezahlt worden sein.

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Quelle: Noizz.de