In Indonesien wurden zwei Männer drakonisch bestraft.

Insgesamt wurden am Freitag in der Provinz Aceh 15 Menschen öffentlich ausgepeitscht. Grund: Das dort geltende Scharia-Gesetz, das unter anderem Homosexualität, Alkohol und Glücksspiel verbietet. Die Verurteilten haben laut „Jakarta Post“ genau gegen dieses islamische Gesetz verstoßen.

Bei den Homosexuellen handelt es sich um Christen. Die „Daily Mail“ berichtete, dass die beiden von einer homophoben indonesischen Bürgerwehr festgenommen wurden. An der öffentlichen Demütigung nahmen insgesamt 1000 johlende Menschen teil, einige filmten das Geschehen mit ihren Handys.

Auch wurden unverheiratete Paare bestraft, die in Anwesenheit anderer Zärtlichkeiten ausgetauscht haben, und Menschen, die Alkohol verkauften.

Seit 2001 besteht im islamisch geprägten Indonesien das Gesetz zur öffentlichen Auspeitschung. 2005 gab es die erste Bestrafung. Seither kämpfen Menschenrechtler dagegen an.

Quelle: Noizz.de