Ein DNA-Test ergab Klarheit.

Am 3. April las die Polizei in Newport, Kentucky einen aufgewühlten jungen Mann auf. Er behauptet Timmothy Pitzen zu sein – also der Junge, der seit 2011 auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden ist. Einen Tag später gibt die Polizei Entwarnung: Ein DNA-Test hat erwiesen, dass es sich bei dem betreffenden jungen Mann nicht um Pitzen handelt. Die Identität des Betreffenden konnte auch schnell geklärt werden: Brian Michael Rini ist 23 Jahre alt und wurde vor etwa einem Monat aus dem Gefängnis entlassen, wo er 14 Monate unter anderem wegen Vandalismus einsaß.

Die News um Timmothy Pitzen reiht sich ein in einige eigenartige Vorkommnisse um das Verschwinden des kleinen Jungen. 2011 hatte Pitzens Mutter den damals Sechsjährigen von der Schule abgeholt und war drei Tage lang durch die Staaten gefahren. Letztendlich checkte Amy Joan Marie Fry-Pitzen, Timmothys Mutter, in ein Motel in Rockford in Illinois ein. Dort wurde sie Tod aufgefunden. Sie hatte sich umgebracht und hinterließ eine Abschiedsnotiz, die versicherte Timmothy sei an einem sicheren Ort bei Menschen, die ihn liebten, wie der amerikanische Lokalsender WCPO berichtet.

Timmothys Familie hat nie aufgehört, nach dem Jungen zu suchen. Beim Auffinden des "falschen" Timmothy haben vor allem Vater und Großmutter wieder Hoffnung gefasst. Leider ohne, dass diese erfüllt wurde. Obwohl im Auto der toten Mutter damals eine "bedenkliche Menge" Blut des Jungen gefunden wurde, wie die Polizei berichtete, glaubt Familie Pitzen bis heute, dass ihr Sohn und Enkel noch am Leben ist und irgendwann zu ihnen zurückkehren wird.

In diesem Beitrag wird der Fall dokumentiert:

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Quelle: Noizz.de