Er war für dieses Jahr bereits der 22. Schusswaffengebrauch an Schulen in den USA.

1. Die Polizei konnte den Täter, Dimitrios Pagourtzis, nach dem Angriff stellen. Eigentlich hatte er geplant, nach der Tat Suizid zu begehen. Doch er sagte den Beamten, er habe dazu schlussendlich keinen Mut gehabt.

2. Die traurige Bilanz liegt bei zehn getöteten Menschen, darunter neun Schüler und ein Lehrer. Weitere zehn Menschen wurden verletzt.

3. Die Tat ereignete sich gerade einmal drei Monate nach dem Amoklauf in einer Highschool in Parkland, Florida, mit 17 Toten. Bei jedem Shooting fragt sich Amerika, wie sie das Problem in den Griff bekommen sollen. Präsident Donald Trump versprach nun bereits zum zweiten Mal, alles zu unternehmen, um derartige Taten zu verhindern. Dass er sich mit der mächtigen Waffen-Lobby National Riffe Association (NRA) anlegen wird, gilt jedoch als unwahrscheinlich.

4. Dimitrios Pagourtzis schoss mit einer Schrotflinte und einem Revolver Kaliber 38. Die Waffen gehörten offenbar seinem Vater, der sie legal gekauft hatte. Die Polizei ermittelt derzeit, ob es Mitwisser gab und ob Pagourtzis auch für Sprengsätze verantwortlich ist, die in der Nähe des Tatorts gefunden worden waren.

5. Sein Umfeld beschrieb den bis zur Tat nie straffällig gewordenen Täter als unauffällig. Doch auf seiner Facebookseite sind Hinweise für Gewaltfantasien zu erkennen. Dort hatte er ein Bild von einem T-Shirt gepostet, das die Aufschrift „Born To Kill“ trägt sowie ein Bild einer schwarzen Jacke mit einem deutschen Eisernen Kreuz und einem sowjetischen Hammer-und-Sichel-Anstecker. Unter das Bild schrieb er: “Hammer und Sichel=Rebellion“ und „Eisernes Kreuz=Tapferkeit“.

Quelle: Noizz.de