Damit hatten die Polizisten wohl nicht gerechnet ...

Am Mittwoch kam die Polizei in eine Berufsschule in Nürnberg. Dort wollte sie den 20 Jahre alten Afghanen Assif abholen und abschieben.

Doch so einfach, wie sich das die Polizisten vorgestellt hatten, ging das nicht: Spontan setzten sich die Mitschüler vor den Streifenwagen, der so nicht losfahren konnte.

Der Protest wuchs zu einer spontanen Demonstration an, der sich 300 Menschen anschlossen.

Auf Facebook rief der Bayerische Flüchtlingsrat zu Solidarität auf und bat um weitere Unterstützung.

So liest sich der Post

Die deutsche Presseagentur spricht von „tumultartigen Zuständen”:

Polizisten setzten Schlagstöcke, Pfefferspray und Hunde ein, dafür wurden sie mit Flaschen und einem Fahrrad beworfen. Die Demonstranten blieben unverletzt, neun Polizisten wurden verletzt.

Am Ende wurde die Demonstration aufgelöst die Abschiebung, die vom Frankfurter Flughafen aus stattfinden sollte, vorerst abgesagt.

Grund dafür ist der Anschlag in Afghanistans Hauptstadt Kabul. Dort wurden 90 Menschen getötet.

Der Bayerische Flüchtlingsrat ruft nun auf Facebook zu einer Kundgebung vor dem Kultusministerium in München auf. Dort soll am Donnerstagabend gegen die Abschiebung von Menschen in Ausbildung und Arbeit demonstriert werden.

  • Quelle:
  • Noizz.de