Diese Geschichte ist unglaublich, aber wahr!

Ein 15-Jähriger gab sich am Wochenende in einem Autohaus im österreichischen Leoben (Steiermark) als Millionärssohn aus und bekam ohne Probleme eine Probefahrt mit einem 566 PS Ferrari. Anschließend unterzeichnete er einen Kaufvertrag und ging mit dem Verkäufer noch etwas essen.

Während des Essens benutzte der Minderjährige einen alten Trick und behauptete, er müsse dringend telefonieren und fuhr mit dem teuren Auto weg. Bis nach Wien schaffte er es. Dort wurde der Wagen im Halteverbot vor einem Luxushotel entdeckt.

Seine Eltern wurden daraufhin kontaktiert und das Handy des Jungen geortet. Die Polizei fand ihn beim Schönheitschirugen, wo er sich Botox spritzen ließ.

Er wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Nicht der erste Vorfall

Schon im April hatte der Jugendliche für Aufsehen gesorgt, als er und ein zwei Jahre älterer Freund auf dem Flugplatz im niederösterreichischen Bad Vöslau ein Flugzeug stehlen wollten.

Sie kamen mit der Maschine sogar bis auf das Rollfeld. Auch eine Startfreigabe hatten sie bereits bekommen. In letzter Sekunde bemerkten die Mitarbeiter aber, was Sache war, und konnten den Flug verhindern. Das Gericht verdonnerte ihm dafür Sozialstunden.

Zudem hat er sich mehrfach als Millionärssohn ausgegeben und es immer wieder geschafft, sich Sportwagen der Mitglieder eines Golfclubs auszuleihen. Nach Spritztouren kam er da jedoch mit den Autos immer zurück.

Quelle: Steiermark.orf.at