Der Vorfall ereignete sich im Rahmen eines Erntedank-Festivals.

Am vergangenen Wochenende starb in New Jersey ein 10-jähriges Mädchen in einem Fahrgeschäft. Sie wurde laut Berichten des US-Senders "ABC" aus dem Fahrgeschäft geschleudert, wobei sie bewusstlos wurde. Obwohl sie sofort in die Notaufnahme gebracht wurde, konnten die Ärzt*innen nichts mehr für sie tun. Sie starb kurz nach ihrer Ankunft im Krankenhaus.

Der Vorfall ereignete sich im Rahmen eines Erntedank-Festivals, auf dem neben Spielbuden auch Fahrgeschäfte aufgebaut waren. Das Festival öffnete am Sonntag nach dem Unfall trotzdem. Alle Fahrgeschäfte und Spielbuden sollten allerdings geschlossen bleiben. Auch eine geplante Parade würde ausfallen.

Die Fahrt, auf der sich das Mädchen befand, nennt sich "Xtreme". Sie funktioniert ähnlich wie das in Deutschland bekannte "Breakdance"-Fahrgeschäft. Der Gast sitzt in einer Gondel auf einer kreisförmigen Sichel. Während der Fahrt dreht sich nicht nur die Sichel im Kreis, sondern auch die Gondel an sich.

Nach dem Unfall wurden ausgiebige Sicherheitstests an allen Fahrgeschäften durchgeführt. Obwohl die "Xtreme"-Fahrt nach der Überprüfung freigegeben wurde, entschieden sich die Betreiber, die Fahrt vorerst nicht weiter anzubieten. Sie könnten es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, schreiben sie in einem Statement auf Facebook.

Noch gibt es keine Informationen dazu, warum das Mädchen herausgeschleudert wurde. 

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Quelle: Noizz.de