Diese Frau schreibt Geschichte – und ist immer noch am Anfang. Im Gespräch mit Latenight-Moderator Stephen Colbert plauderte Greta Thunberg offen über ihre Zukunftspläne – und auch, was sie wirklich über ihren legendären Moment mit Donald Trump beim UN-Klimagipfel in New York vor gut einem Jahr denkt.

Wir alle wissen, dass wir Greta Thunberg und der von ihr mit ausgelösten "Fridays For Future"-Bewegung sehr viel zu verdanken haben – denn jetzt machen sich sehr viel mehr Menschen Gedanken darüber, was wir unserem Planeten antun. Als Greta Thunberg vergangenes Jahr im Zuge ihres Kampfes für ein besseres Klima einfach mal über den Atlantik segelte, um beim UN-Klimagipfel in New York dabei zu sein, schaffte sie einige legendäre Momente.

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Neben ihrer emotionalen Grundsatzrede – "How dare you?!" – blieb uns vor allem dieser eine Moment in Erinnerung, als Greta Thunberg auf US-Präsident Donald Trump traf. Der, wie wir alle wissen, von Greta nicht all zu viel hält. Der Moment sah dementsprechend so aus:

Wenn Blicke töten könnten ...

Dieser einmalige Moment wurde zum ultimativen Meme für alle Trump-Hasser und sagt mehr aus als tausend Worte. Doch bisher wussten wir nie, was die 17-jährige KIimaaktivistin tatsächlich über diesen – ausdrucksstarke – Begegnung denkt, geschweige denn zu sagen hat. Dank direkter Nachfrage von Moderator Stephen Colbert in seiner Latenightshow im US-Fernsehen, haben wir nun eine Antwort darauf.

Nochmal dieser Blick:

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Okay, aber was hat Greta nun nach fast einem Jahr, darüber zu sagen?

"To be honest, I don't think you need an explanation"

Auf Colberts Frage hin, was da in ihrem Kopf vorging, antworte sie: "Um ehrlich zu sein, ich glaube, das bedarf keiner weiteren Erklärung" – und zeigte damit wieder einmal, wie schlagfertig die Schwedin ist.

Hier kannst du den ganzen Talk mit Stephen Colbert und Greta Thunberg sehen:

"Es gibt einige Dinge, die mich überrascht haben", sagt sie im Gespräch mit Colbert. Vor allem die vielen negativen Reaktionen, die sie von führenden Politikern der Welt erhalten hat. Einige Menschen in mächtigen Positionen – hmm, meint sie damit Trump? – hätten in den sozialen Medien versucht, sie zu verspotten oder zum Schweigen zu bringen. Das zeige ihr aber, dass sie langsam etwas erreichen mit ihrem Protest – eben weil andere Machtinhaber versuchen, sie zum Schweigen zu bringen.

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Quelle: Noizz.de