Wir finden's komisch: Hier könnt ihr es trotzdem sehen.

Eigentlich sollte es in diesem Text darum gehen, dass Kollegah und Farid Bang mit „Ferngesteuert“ ihr bisher witzigstes Video der JBG 3-Promophase („Jung, Brutal, Gutaussehend“) veröffentlicht haben. Doch nun ist es plötzlich vom Kanal „BosshaftTV“ verschwunden.

Hate Speech YouTube
Foto: / YouTube

Es wurde überraschenderweise von YouTube gesperrt, mit der Begründung, es verstoße gegen die Richtlinie zum Verbot von Hassrede.

Nachvollziehbar ist das nicht, denn der unterhaltsame Clip hätte so auch in einer Pro7-Comedysendung laufen können.

Elf Minuten lang konnte man Kollegah und Farid Bang dabei zu sehen, wie sie in der Düsseldorfer Altstadt auf verschiedenste Weise Passanten anquatschen – oder angequatscht werden – und sich dabei vom jeweils anderen per Funk die Worte in den Mund legen lassen.

Farid lacht
Foto: / YouTube

Kollegah nimmt die Challenge dabei noch relativ ernst, während Farid Bang den Großteil der Zeit damit zu kämpfen hat, nicht laut loszuprusten und sich auch nicht traut, eine junge Frau anzuflirten, deren Freund direkt danebensteht.

Natürlich müssen auch Leute ihren Rucksack ausziehen, wenn sie mit den Beiden reden.

Beide Künstler haben in der Vergangenheit sicher schon grenzwertige Videos produziert, beispielsweise „Fanpost 2“, Kollegahs 18-Minuten-Diss gegen Fler, der extrem unter die Gürtellinie ging und zurecht gesperrt wurde. Andere Formate wie „Ghettoveteran“ waren einfach nur unlustig und peinlich.

Aber „Ferngesteuert“? Diese Entscheidung von YouTube können wir nicht verstehen. Eine Anfrage von NOIZZ.de nach den Gründen ließ das Videoportal unbeantwortet. Vielleicht nahmen sich die Zuständigen dort auch den Song „Sturmmaske Auf“ zu Herzen und machten „ja panische Gesichter, wie Anime-Entwickler“.

So ganz verschwunden ist das Video natürlich auch nicht: Wie so häufig, hat es schon ein anderer Kanal neu hochgeladen. Ihr könnt euch also selbst noch ein Urteil bilden, ob das hier wirklich „Hassrede“ ist:

Quelle: Noizz.de