Die zweite Instanz des Verfahrens hat geurteilt.

Wieso man vor Gericht zieht, um zu bewirken, dass man nicht Antisemit genannt werden darf? Weil Menschen einen als Antisemiten wahrnehmen und infolgedessen auch so nennen. Das hat Deutsch-Soul-Ikone Xavier Naidoo nicht geschmeckt, und er nahm 2018 den Prozess auf.

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Bereits im Juli 2019 hatte das Landgericht Regensburg zu seinen Gunsten entschieden. In zweiter Instanz bestätigte nun auch das Oberlandesgericht Nürnberg das Urteil: Xavier Naidoo darf nicht Antisemit genannt werden, berichtet unter anderem "SPIEGEL ONLINE".

Xavier Naidoo, der coole Typ mit Sonnenbrille und Schiebermütze, der so gefühlvoll singen kann – ein Antisemit? Was bitte soll der falsch gemacht haben? Tatsächlich scheinen immer noch viele Menschen genau das zu denken. NOIZZ-Redakteurin Silvia Silko hat deshalb einen Artikel verfasst, der euch zeigt, was sich der 48-Jährige im Laufe der letzten Jahre alles gelatzt hat und wieso wir es unmöglich finden, dass er immernoch salonfähig in der deutschen Popkultur und Öffentlichkeit existieren kann: Nach Kritik von 3Plusss: Warum ist Xavier Naidoo immer noch salonfähig?

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Quelle: Noizz.de