„Dieses Musikvideo beruht auf wahren Schicksalen“.

An der amerikanisch-mexikanischen Grenze in der unsäglichen Hitze:

Eine Familie mit einem Neugeboren auf den Armen der Mutter. Sie wollen ein besseres Leben, sie wollen ihre Familie retten.

Das Baby schreit kurz, leise. Die Strapazen der Flucht sind zu stark. Dann geht alles ganz schnell. Die Grenzkontrolleure greifen zu, greifen das Baby aus dem Arm der Mutter, die um Gnade fleht.

Die Mutter schreit und schreit und schreit, während ihr Kind ihr für immer weggenommen wird, ihr Mann weinend im Wagen weggesperrt, bevor sie selbst gegen ihren Willen festgesetzt wird.

So beginnt das Video zu Rapper Logics neuem Song „One Day“.

„One Day“, diese zwei simplen Worte, stehen in dem Song für den einen Tag, an dem die Menschen mehr haben als die Armut, an dem diese Menschen mehr haben als die Ausweglosigkeit, an dem diese Menschen mehr haben, als die illegale Ausreise.

Der Rapper Logic splittet über Selbstmord, Mobbing und Themen an der Schmerzensgrenze. Sein Song „1-800-273-8255“, die Hotline zur Selbstmord-Prävention in Amerika, ging viral. Viele Fans schrieben dem Rapper, er habe damit ihr Leben gerettet.

„One Day“ wirkt dabei wie ein Nachfolger von Childish Gambinos „This is America“. Seit Amerika Donald Trump als Präsidenten hat, ist die Grenze zu Mexiko und die Mauer dort ein Dauerthema. Eine hochemotionale Dauerdiskussion, die Menschen auf der ganzen Welt über die Vereinigten Staaten führen.

Logics Message hingegen ist: „We are all human beings“. Ob an der mexikanische Grenze, davor oder dahinter.

So sangen es Logic und „One Republic“-Frontman Ryan Tedder auch bei der Song-Premiere bei den MTV-VMAs am Wochenende.

Quelle: Noizz.de