Nazis sind auch Finch zu asozial.

"Hitler ist tot, Digga. Und das ist auch gut so!" Mit diesen Worte konfrontierte der Brandenburger Rapper Finch Asozial vergangenen Sonntag einen Konzertbesucher in Erfurt, der zuvor den Hitlergruß gezeigt hatte. Wie Aufnahmen zeigen, unterbrach der 29-Jährige, der seine Karriere 2014 auf YouTube startete (mittlerweile 188.000 Abonnenten) seine Show, um dem Neonazi eine Ansage zu machen.

Der wurde mit großer Aufmerksamkeit rausgeworfen und vorher vor allen Besuchern bloßgestellt: "Du hast einem Juden Geld gegeben, was sagt denn Hitler dazu?" Dann legt Finch noch einmal nach: "Mein Manager ist Kurde. Der kriegt 20 Prozent." Das nächste Mal überlegt sich der Typ solche Aktionen sicher zweimal.

Der "Bild" erzählte Finch mehr zu seinen Beweggründen: "Weil es allgemein wichtig ist, gegen solche Menschen etwas zu sagen. Gerade jetzt in der heutigen Zeit, wo die Spaltung gefühlt so groß ist wie nie zuvor. Solche Personen gehören direkt zurechtgewiesen und ich möchte allen Menschen zeigen, dass so etwas auf Konzerten nicht geht. Asozialität hin oder her – es gibt Grenzen. Und hier wurde die Grenze klar überschritten.“

Richtig gute Aktion, Finch!

Quelle: Noizz.de