Weed-Berge und Snoop Dogg: Rapper Rilès widmet Cannabis psychedelisches Video

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Weed-Lust oder Weed-Frust? Der Grad ist schmal für den Franzosen.

„Listen up, you got a problem man“, spricht eine surrende Männerstimme aus dem Nichts zu Rilès. Und plötzlich sitzt der Lockenkopf nicht mehr im Dunklen an seinem Schreibtisch, sondern zwischen riesigen Weed-Bergen – ein fettes Grinsen im Gesicht. Der Traum eines jeden Sportzigarette-Fans!

Optisch traumhaft geht es im neuen Musikvideo des französischen Rappers weiter. Der 23-Jährige posiert in „MARIJUANA“ zwischen pinken Felsen in einem holografischen Regenmogen-Mantel – der jedem Berauschten die schönsten Visuals bescheren dürfte. Später schwebt er in einer Weed-Version von Michelangelos „Die Erschaffung Adams“ mit seinem ausgestreckten Finger auf eine extra große Cannabis-Knolle zu.

Und dann wäre da noch der Auftritt vom Weed-Promi Nummer eins: Snoop Dogg. Der US-Rapper stattet der Szenerie einen Besuch ab und hat einen Ratschlag dabei: „Lass dich nicht ablenken. Genuss ist nicht Glück. Hört auf vor der Realität davon zulaufen.

Wie Snoops Zitat schon andeutet: Inhaltlich ist das Ganze alles andere als eine verherrlichende Hymne an das grüne Kraut. Rilès beschreibt seinen Track so:

In 'MARIJUANA' geht es um meine Beziehung zu Cannabis und seine kontraproduktive Wirkung, die gegen meine Gewohnheiten/Mentalität verstoßen. Der Refrain ‘Baby, you’ve been on my mind" führt Marihuana auf attraktive Art und Weise ein, um den Zuhörer zu überlisten. Man könnte denken, dass ich von einer Frau spreche.

Je länger man in den Song reinhöre, desto mehr würde man bemerken, dass er über die Droge und ihre Ähnlichkeit mit Frauen/Sex/Lust spreche – was in gewisser Weise auch Drogen seien.

Bekannt wurde Rilès mit einer YouTube-Challenge

2017 setzte sich der aus Rouen Stammende das Ziel, jeden Sonntag einen neuen Song auf YouTube hochzuladen. Mit dem Hashtag #Rilèssundayz schaffte es der damalige No-Name-Artist aus der Versenkung. Von seinem Studiumskredit schaffte er Equipment an, das Produzieren brachte er sich selbst bei. Seine Top-Track aus der Challenge haben heute bis zu 30 Millionen Klicks!

Sein Debüt-Album soll noch vor Sommer 2019 folgen.

Quelle: Noizz.de