Wir freuen uns auf das hanseatische Festivalwochenende.

Eigentlich braucht man zum MS Dockville gar nicht viel zu sagen – es spricht offenbar sowieso für sich: Die Tickets sind ohnehin schon rar und derzeit nur noch Tagestickets verfügbar. Warum also überhaupt noch über das Event berichten? Ganz einfach: Das schnieke Festival auf der Hamburger Insel Wilhelmsburg macht dieses Jahr so einiges richtig und das wollen wir euch nicht vorenthalten. Also here we go: Fünf Gründe, warum keiner das Dockville verpassen sollte.

Billie Eilish kommt

Solltet ihr zu den wenigen Menschen auf diesem Planeten gehören, die den Hype um die 17-Jährige Amerikanerin mit dem Louis-Vuitton-Faible nicht verstehen (ihr wisst, wer ihr seid – ihr nutzt ja jede Gelegenheit uns das auf die Nase zu binden) dann könnt ihr diesen Absatz getrost überlesen. Und fragt euch beizeiten mal, was eigentlich mit euch los ist.

Für alle anderen: ALTER. Fett. Billie EiIish live in Deutschland. Da kann man schon mal den ein oder anderen Freudentanz aufführen. Aber nicht zu doll bitte, spart eure Kräfte lieber für den Auftritt des krassesten Newcomers des Jahres. Wir sehen uns dann im Mosh-Pit. Ihr wisst schon, bei der einen Stelle in "You should see me in a crown".

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Keinen Bock auf Nudelsalat!

Billie Eilish ist aber nicht die einzige Künstlerin, auf die wir beim diesjährigen Dockville ziemlich Bock haben. Tatsächlich hat es das Festival im Norden in diesem Jahr geschafft, auch eine exzellente Auswahl einheimischer Musikerinnen zu präsentieren. So habt ihr die Möglichkeit, den dunklen Phrasen und Melodien von Lary zu lauschen, zu den Ohrwürmern der wundervollen Mine zu tanzen oder euch gemeinsam mit Juju fragen, wie man jemanden so hart vermissen kann.

Dass wir das erwähnen müssen ist traurig, aber nötig! Denn auch im Jahr 2019 scheint es für manche Festivals immer noch hart schwierig, einfach mal ein paar weibliche Acts zu buchen. Und weil wir keinen Bock auf Pimmelfest – oder wie die ebenfalls im Line-up vertretene Nura liebevoll sagt: "Nudelsalat" – haben, gibt’s für’s Dockville an dieser Stelle einen Daumen hoch.

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Sonnenuntergänge auf der Insel

Für schicke Insel-Sonnenuntergänge müsst ihr längst nicht mehr nach Malle fliegen. Ist eh scheiße für’s Klima. Ihr könnt es euch auch einfacher machen und auf’s Dockville fahren. Da fährt sogar die S-Bahn hin. In Hamburg ist das Wetter vielleicht etwas unbeständiger, aber dafür bietet euch Wilhelmsburg eine einzigartige Szenerie aus alten Industriebauten und maritimem Flair, da kann der Ballermann einfach nicht mithalten. Sorry.

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Entspannung mit Britney

Zugegeben: Auf dem Dockville kann es auch mal anstrengend werden. Die Schattenseite eines vernünftigen Line-ups ist der Druck, möglichst viele großartige Acts mitzunehmen. Und dann noch all diese schönen und hippen Menschen, das kann schon mal einschüchtern. Gut, dass es dafür auf dem Dockville einen Tempel der Entspannung gibt: Britney Baby One More Time. Das ist der Name eines Partyzelts, die eine Spotify-Playlist mit Hits der letzten Jahrzehnte durchlaufen lässt. Hier ist seit dem vergangenen Jahr die stressfreie Zone auf dem Dockville für angestrengte Hipster und sonstige Tanzwütige.

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Safety First

Es gibt hin und wieder Momente, in denen auch das schönste Festivalerlebnis ganz schnell in Richtung ziemlich scheiße umschlägt. Belästigung, Intoleranz oder Grenzüberschreitungen aller Art können einem das Festivalerlebnis komplett vermiesen. Traurigerweise gibt es immer wieder Berichte von hohen Zahlen bezüglich sexueller Belästigungen und sogar Vergewaltigungen auf Festivals.

Um diesem grauenvollen Trend entgegenzuwirken, entwickeln immer mehr Festivals sogenannte Awareness-Konzepte – so auch das Dockville in diesem Jahr. Dieses beinhaltet nicht nur einen Verhaltenskodex, an den sich alle FestivalbesucherInnen zu halten haben, sondern verspricht auch in schwierigen Situationen schnelle Hilfe. Solltet ihr euch also beim Dockville in irgendeiner Form belästigt fühlen, haltet nach Personen und Orten mit einer pinken Diskokugel Ausschau. Diese sind auf dem Gelände nicht nur stationär zu finden, sondern bewegen sich auch permanent über das Event. Genaueres zum Awareness-Konzept gibt es auf der Dockville Homepage. Be safe!

Neben den bereits erwähnten Acts wie Billie Eilish, Mine, Juju und Lary dürft ihr euch außerdem auf folgende Acts freuen: Rin, Aurora, Bilderbuch, Kat Frankie, Jon Hopkins, Parcels, Roosevelt, Nura.

Das MS Dockville findet vom 16. bis 18. August in Hamburg statt. Restkarten gibt es hier.

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  • Quelle:
  • Noizz.de