"Das muss ich als Mutter einfach tun."

Fast zwei Jahre ist es nun her, dass Lil Peep regungslos von seinem Manager in seinem Tourbus in Tucson, Arizona, aufgefunden wurde. Der Rapper starb 2017 an einer Überdosis aus Fentanyl and Xanax – wenige Stunden vor seinem nächsten Gig. Jetzt erhebt Lil Peeps Mutter, Liza Womack, Anklage gegen das Management ihres Sohnes.

Wie "Dazed" berichtet, fühle sich Womak als Mutter zu diesem Schritt verpflichtet, um andere junge Musiker zu schützen: "Was Gus durchmachen musste, ist für mich erschreckend, und ich bin sicher, dass er nicht der einzige Mensch in seinem Alter in dieser Situation ist", so Womak über ihren Sohn Lil Peep (bürgerlich Gustav Åhr).

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In ihrer Klage vor dem Los Angeles County Superior Court wirft sie dem Management vor, den aufstrebenden Künstler "als Ware und nicht als Mensch" behandelt und "bis an die äußersten Grenzen dessen, was jemand seines Alters und Reifegrads emotional, mental und physisch bewältigen kann", gedrängt zu haben. Trotz seines offensichtlichen Burnouts soll Lil Peep Stadt um Stadt auf die Bühne gedrängt worden sein.

Konkret sind Sarah Stennett, die Geschäftsführerin von Lil Peeps Agentur First Access Entertainment (FAE), und seine Tour-Managerin Belinda Mercer auf "unspezifizierten Schadenersatz wegen Fahrlässigkeit, Vertragsverletzung und widerrechtlicher Tötung" angeklagt. Stennett und First Access Entertainment sollen den Drogenkonsum Lil Peeps unterstützt, Mercer den Rapper selbst sogar mit Substanzen versorgt haben. Eine Stellungnahme der Angeklagten gibt es bisher nicht.

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Am 15. November soll der Dokumentarfilm über Lil Peep in den US-Kinos unter dem Titel "Everybody's Everything" starten, noch in diesem Jahr dann auch auf internationalen Leinwänden.

Den Trailer gibt es hier zum Anschauen:

Quelle: Noizz.de