Ein anderer US-Rapper setzt sich gleichzeitig für mehr Rechte von Gefangenen ein.

TMZ“ berichtet, dass 6ix9ine gegen die Anklage „kriminelle Vereinigung“ für nicht schuldig plädiert. Dem 22-jährigen Rapper droht eine lebenslange Haft. Er soll Teil der „Nine Trey Gangsters“ sein. [NOIZZ berichtete]

Tekashi69 – so wird er auch genannt – sitzt seit seiner Verhaftung am 18. November hinter Gittern und hat auch nicht die Möglichkeit, durch Kaution wieder frei zu kommen. Der Prozess wurde auf den 4. September 2019 angesetzt, wobei ein Vorabverfahren bereits für den 22. Januar geplant ist.

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Nach Aussagen von 6ix9ines Anwalt soll der Rapper gar kein „echter Gangster“ sein – sondern lediglich so tun, um mit dem Image seine Musik zu promoten.

Doch das bringt 6ix9ine leider wenig: Sein angekündigtes Album „Dummy Boy“ hätte bereits vergangene Woche erscheinen sollen – wurde aufgrund der Vorfälle aber auf unbestimmte Zeit verschoben und dann auf Dropbox geleakt.

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Wie es aussieht, bleibt 6ix9ine auf jeden Fall noch eine Weile im Gefängnis. Ob er schuldig gesprochen wird, bleibt offen.

Passend zu den Ereignissen hat der US-amerikanische Rapper „Meek Mill“ neue Rechte für Gefangene eingefordert. In einem Artikel und dazugehörigem Video der „New York Times“ heißt es: „Wie viele andere, die inhaftiert sind, war ich das Opfer eines Justizirrtums. Ich hatte Glück, aber andere haben das nicht – wegen dysfunktionalen und diskriminierenden Regeln.“

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Auf den Kontext von Tekashi bezogen: Mill will damit wohl aussagen, dass 6ix9ine eine schwere Zeit im Knast durchlebt – wobei er noch gar nicht rechtlich schuldig gesprochen wurde. Das Gericht hat wahrscheinlich einfach die Sorge, dass 6ix9ine bei Freilassung unter Kaution untertauchen könnte.

Quelle: Noizz.de