Produzent Allen Hughes sichert sich Zugang zu bisher unveröffentlichten Aufnahmen.

Seit 20 Jahren ist der angebliche Mord von Tupac Shakur immer noch ungeklärt. So gibt es weiterhin Verschwörungstheorien, dass die Hip-Hop-Legende gar nicht gestorben sei. Tupacs Leben und auch sein mutmaßlicher Tod bieten jede Menge Geschichten, die man auf großer Leinwand erzählen kann. Jetzt zeigt auch Regisseur Allen Hughes – bekannt durch die HBO-Serie "The Defiant Ones" – Interesse, eine 5-teilige Dokumentationsreihe über den Rapper zu drehen.

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Nach Informationen von "Unilad" hat Hughes bereits einen Vertrag mit Shakurs Estate abgeschlossen, der ihm vollen Zugang auf alle bisher unveröffentlichte Aufnahmen und Schriften gewährt. Damit soll die Doku-Serie über die Hip-Hop-Legende gedreht werden. Hughes kannte Tupac noch aus Lebzeiten.

In den frühen 90er Jahren arbeiteten sie das erste Mal zusammen und drehten das Musikvideo zu dem Song "Brenda's Got a Baby". Die weitere Zusammenarbeit verlief aber nicht gut. Tupac soll Hughes bei einer Auseinandersetzung angegriffen haben und landete für zwei Wochen im Knast. Nach Aussagen des Regisseurs soll sich Tupac bei ihm in einem Interview des Vibe-Magazin entschuldigt haben – knapp sechs Monate vor seinem Tod.

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Wo und wann die Dokumentationsreihe erscheinen soll, steht noch nicht fest. Es scheint aber die erste Serie zu sein, die mit neuem Bildmaterial und dem Tupac Estate zusammenarbeitet.

Der Film "All Eyez on Me", der 2017 in den Kinos lief und von Benny Boom produziert wurde, erhielt eher negative Kritik. Vielleicht gelingt Allen Hughes nun eine Serie, die der Legende annähernd gerecht wird.

Quelle: Noizz.de