Am Dienstag startet die Deutschland-Tournee.

Das erste Mal begegnete ich Bill Kaulitz am 2. Februar 2008 – im Spiegel meiner damaligen Freiburger Wohnung. Es war Faschingssamstag, und ich weiß nicht mehr warum, aber ich verkleidete mich als "Tokio-Hotel-Bill", wie wir, Leila, Sina und ich, den Sänger jener Teenieband nannten, deren Über-Hit "Durch den Monsun" seit zweieinhalb Jahren halbironisch auf jeder Studierendenparty lief. Wir waren Mitte, Ende Zwanzig, viel zu alt für die vier Jungs, die auf BRAVO-Covern prangten und unsere kleinen Brüder und Schwestern zu Kreischattacken inspirierten.

Mehr wussten wir von Tokio Hotel nicht, und so fiel meine Interpretation von Bill Kaulitz auch denkbar holzschnittartig aus: halb hochtoupierte, halb runtergegelte Haare, schwarz umrandete Augen, schwarze Wimpernverlängerungen, schwarze Träne, schwarze Fingernägel, schwarzes Samtsakko, schwarze schmale Häkelkrawatte, schwarzer Nietengürtel, schwarzes Schweißband mit silberfarbenem Totenkopf.

Heute finde ich, dass ich damals eher so aussah wie eine Mischung aus Heroin-Rocker Pete Doherty und Alex aus "A Clockwork Orange", vor allem als gegen vier Uhr morgens die Frisur kapitulierte und mich die Bacardi-Cola aus der Rolle fallen ließ.

Zehn Jahre später schaltete ich Arte ein und sah die Doku "Hinter die Welt". Wahnsinn. Das sind Tokio Hotel? Das ist Bill, in den ich mich einmal versucht hatte zu verwandeln? Die sind ja mittlerweile erwachsen – und immer noch big im Business! Haben drei weitere Alben rausgebracht – 2009, 2014, 2017 –, touren durch Europa und Russland, Nord- und Südamerika, leben zur Hälfte in L.A. und sind zu einem Viertel mit Heidi Klum zusammen. Ich hatte richtig was verpasst.

Ich holte es nach. Ich hörte mir ihre Musik an, ich las Interviews, ich schaute YouTube-Clips. Ich fragte mich: Was macht das mit dir, wenn du in der ostdeutschen Provinz aufwächst, dann auf riesen Bühnen stolperst und plötzlich in Los Angeles lebst – unter der kalifornischen Sonne, am pazifischen Ozean, inmitten von Stars, von Schönen und Reichen? Wie schaust du auf dein altes Leben: War es wert, es aufzugeben? Willst du nicht irgendwann zurück? Wenigstens ins – wenn das Wetter mitspielt – doch auch ganz okaye Berlin?

Als ich die Suite im Grand Hyatt am Potsdamer Platz betrete, ist die Stimmung genauso gut wie damals, als Leila und Sina mich im WG-Badezimmer zu Bill Kaulitz stylten. Auch heute trage ich vollständig Schwarz. Bill hingegen scheint die Emo-Tage von einst hinter sich gelassen zu haben, hat sich die kurzen Haare blondiert und trägt einen knallorangefarbenen Oversize-Pulli von Heron Preston x Carhartt. Tom trägt ein Vintage-T-Shirt von Jean-Charles de Castelbajac mit Speedy-Gonzales-Konterfei. Seine langen Haare und sein Vollbart verleihen ihm die Aura eines Bohemiens.

NOIZZ-Chef Manuel Lorenz im Gespräch mit Bill und Tom Kaulitz Foto: Martin Peterdamm / Noizz.de

NOIZZ: Bill, Tom, vor neun Jahren seid ihr quasi über Nacht von Hamburg nach Los Angeles geflohen. Was war in Deutschland schlimmer: das Stalkertum oder die Provinzialität?

Bill Kaulitz: Uff … Was war denn schlimmer? Schwer zu sagen ...

Tom Kaulitz: Ich glaube, eher das Stalkertum. Als wir damals nach L.A. sind, waren wir 20 Jahre alt, aber eigentlich fast noch wie 15, weil wir zwischen 15 und 20 gar kein selbstständiges Leben hatten. Wir wussten nicht mal, wie man einkauft. Wir waren umgeben von Tourmanagern, sind von Dunkelraum zu Dunkelraum, von einem Veranstaltungsort zum nächsten.

Dann brauchten wir eine Auszeit, wollten anfangen, zu leben. Da ist uns das mit dem Stalkertum überhaupt erst aufgefallen. Wenn die Fans vor der Mercedes-Benz-Arena stehen, ist das ja normal. Aber wenn du mal in den Edeka willst, da fällt’s dir halt auf. Und dann sind sie noch bei uns eingebrochen, wir konnten nicht mehr vor die Tür, nicht mehr Autofahren. Da hat uns die Provinz gar nicht gestört. Wir sind ja sogar noch aufs Land gezogen!

Wo wohnt ihr denn in Los Angeles: Auch eher außerhalb, in der Provinz?

Tom: Nee, in L.A. sind wir ganz schön zentral. Wir wohnen in den Hills, jetzt nicht unbedingt Nachbar neben Nachbar ... In den Hills ist das ganz geil, da hast du nicht so richtig Nachbarn, da wird einfach so kreuz und quer gebaut. Man kann ein ganz anderes, zurückgezogenes Leben führen.

Ist das eine Wohnung? Ein Loft?

Bill: Nee, wir haben ein Haus. L.A. ist ein absolutes Haus-Ding. In Berlin gibt’s ja mega geile Wohnungen und Lofts, das gibt es in L.A. nicht. Wenn du da in ein Apartment ziehst, zahlst du 5000 Dollar im Monat und hast so ein kleines Papp-Ding mit so ‘ner kleinen Papp-Tür. Es macht dort keinen Spaß, in Wohnungen zu leben. Wenn ich manchmal bei Leuten zu Hause bin, denke ich: Ist das kacke hier. An eurer Stelle würde ich lieber in ein Haus ziehen. Für mich ist L.A.: Palmen, Wetter, geiles Haus mit Pool. Wenn’s regnet, ist L.A. nämlich hässlich. Da sieht’s nur schön aus, wenn die Sonne scheint und du in deinem geilen Haus bist. Das ist für mich Kalifornien. Das willst du. Und darum wohnen wir auch so (lacht).

Was ist das geilste an eurem Haus?

Tom: Der View.

Bill: Wir sehen die ganze Stadt.

Tom: Manchmal bis zum Meer.

Bill, kurz bevor ihr nach Los Angeles seid, hast du zusammen mit Wolfgang Joop beim Arte-Format "Durch die Nacht mit …" mitgemacht. Habt ihr noch Kontakt?

Bill: Ja, der hat mir kürzlich geschrieben! Ich liebe Wolfgang, und ich liebe Edwin (Anm. d. Red. Wolfgang Joops Lebensgefährte). Tom und ich sind mittlerweile gut mit ihnen befreundet. Die haben ja auch ein wunderschönes Haus in Potsdam.

Tom: Ja, die wohnen total schön. Da fühlst du dich gleich wie in Südfrankreich.

Bill: Zuerst, wenn du da reinfährst, denkst du: Okay, wo führt die Straße jetzt hin? Und dann geht das Tor auf, und dann kommt schon Edwin. Das fühlt sich so gar nicht nach Deutschland an, das ist eine andere Welt ...

Joop hat damals bei Arte gesagt: "Ich finde Los Angeles ja die langweiligste Stadt der Welt …"

Bill: Ja, er hatte auch irgendwie recht.

Tom: Wobei, letzten November waren wir mit den beiden was essen in so ‘nem kleinen Ding auf dem Santa-Monica-Boulevard. Und da haben sie gesagt: "Ihr macht uns Los Angeles wieder schmackhaft!"

Bill: Wolfgang meinte: "Jetzt verstehe ich, warum ihr in Los Angeles wohnt." Jetzt überlegen sie, sich dort was Zweites zuzulegen. Es stimmt aber, es ist ein bisschen langweilig. Tom liebt das ja, weil Tom ist …

Tom: … langweilig.

Bill: Nein, das wissen, glaub ich, viele nicht. Tom ist ein totaler Home-Buddy. Der liebt das. Family Life und Zuhausesein und nicht viel rausgehen. Ich bin da anders. Ich lieb’ auch total New York. Da wollt ich mir dieses Jahr auch noch was zulegen, weil ich da mehr Zeit verbringen will. Bei L.A. denk ich manchmal: Ach, ist um zwei Uhr morgens zu Ende, immer alles das Gleiche, ich geh auch immer in dieselben Läden. Es gibt da keine coole Subkultur, keinen neuen geilen Laden, keine Szene. Es ist alles sehr, sehr gleich …

Tom: Wobei, du redest es jetzt aber auch ganz schön schlecht.

Bill: Nein! Oh, Gott! Bloß nicht! Ich liebe das ja gerade!

Bill Kaulitz im NOIZZ-Interview Foto: Martin Peterdamm / Noizz.de

Tom: Es kommt auch immer drauf an. L.A. ist eine Stadt, wo unglaublich viele interessante Leute vorbeikommen. Es ist jetzt nicht Hamburg.

Bill: Nein, oh, Gott, nein. Ich wohn ja nicht umsonst da. Unbedingt nach Deutschland zurück muss ich nicht.

Tom: Es gibt schon unglaublich geile Hauspartys, wo du auch echt interessante Leute triffst. Aber es ist alles ein bisschen privater. Wenn du als Tourist nach L.A. kommst, bist du ganz schnell enttäuscht. Da gibt’s jetzt keine Partys, wo du in den Club gehst und bis vier Uhr morgens am Feiern bist. Du musst die richtigen Leute kennen, und ein paar coole Szenen gibt’s da schon. Aber für Außenstehende ist es sicher nicht die Party-City.

Wie ist so eine Party? Macht mir mal den Mund wässrig!

Bill: Um 1.45 Uhr ist in L.A. letzte Runde. Ab zwei ist Alkoholverbot. Und noch mal schnell in den Supermarkt eine Flasche Wein kaufen, ist nicht.

Spätis

Tom: … gibt’s nicht.

Bill: Du musst zu Hause vorgesorgt haben, der Kühlschrank muss voll sein, und dann geht’s halt irgendwohin. Ganz oft zu mir nach Hause – bei mir ist eigentlich ständig jedes Wochenende Party.

Tom: Ich wollt grad sagen: Dass du dich beschwerst! Bei dir geht’s jedes Wochenende bis um 8 Uhr morgens!

Tom und Bill Kaulitz im NOIZZ-Interview Foto: Martin Peterdamm / Noizz.de

Bill: Irgendjemand muss sich ja kümmern, wenn nicht so viel los ist! Bei uns wohnen auch ganz viele andere Bands und spannende Leute um die Ecke, und irgendwo ist immer was los. Und L.A. ist natürlich eine Entertainment-Hochburg. Jeder ist Stylist, Make-up-Artist, Schauspieler, Fashion-Designer. Kreativen macht das schon Spaß. Ich habe gerade zwei junge Regisseure aus Berlin kennengelernt, die kamen jetzt auch nach L.A. und meinten: "Wir wollen jetzt hier herziehen!" Die finden das total aufregend und toll und denken, …

Tom: Isses ja auch!

Bill: … die Leute sind hier so offen! Und das ist ganz anders als in Berlin! Da ist alles das Gleiche! Und wir wollen jetzt unbedingt …

Tom: Isses ja auch! Das einzige, was die schnell feststellen werden: Am Anfang finden sie’s unglaublich aufregend und denken so: Wow! Hier passiert so viel!

Bill: Die Türen sind offen!

Tom: Aber die Türen scheinen nur offen. Die sind nicht wirklich offen.

Bill: Nur weil die sagen, die treffen dich morgen, heißt das nicht, dass das Meeting stattfindet.

Tom: Wenn du das zweite Meeting geschafft hast, ist’s gut.

Wer schmeißt die spektakulärsten Partys?

Bill: Hugh Hefners Playboy-Partys waren immer sehr gut, aber das ist ja seit seinem Tod vorbei.

Tom: Auf jeder guten Party triffst du Leonardo DiCaprio. Der ist immer überall bis zum Schluss.

Bill: Nee, der schmeißt auch selbst gute Partys. Letztes Jahr war ich zum Independence Day in seinem Haus in Malibu. Das ist immer witzig. Irgendwann wird oben ohne Volleyball gespielt.

Tom: Leo ist auch bei Coachella immer der Letzte (beide lachen).

Bill Kaulitz Foto: Martin Peterdamm / Noizz.de

In Berlin seid ihr aber auch regelmäßig. Bill, wie stehst du zum hiesigen Nachtleben?

Bill: Ich liebe Berlin. Ich hab hier total viele Freunde.

Wo gehst du am liebsten aus?

Bill: Ich liebe das Berghain, ich geh’ ständig ins Kater, und ansonsten die typischen Restaurants: Grill Royal, Paris Bar ... Da fangen meine Abende normalerweise auch immer an.

Drehen die Leute sich hier nach euch um? In Berlin tut ja jeder so, als sei er selbst der Star.

Tom: Ja, das ist das Schöne an Berlin.

Bill: Im Berghain ist es zum Glück zu dunkel.

Tom: Außerdem, wenn du deine Latexmaske trägst und die Arschbacken hinten raus, dann erkennt man dich sowieso nicht (alle lachen)!

Bill: Ich versuche, so wenig wie möglich zwischen den Läden herumzulaufen. Manchmal, wenn man’s trotzdem macht, grölen einem schon mal ein paar Leute hinterher …

Tom (mit verstellter Stimme): … "Hey! Bill Kaulitz!"

Bill: Aber es geht eigentlich. Berlin ist immer noch mit am entspanntesten. Wir dürfen uns nie zu lange an einem Ort aufhalten. Sonst spricht sich das rum, und es bildet sich irgendwo so ‘ne kleine Traube.

Tom Kaulitz im NOIZZ-Interview Foto: Martin Peterdamm / Noizz.de

Los Angeles, Berlin … Wie oft vermisst ihr die Erdigkeit des Magdeburger Umlands?

Tom: Nie. Vom Magdeburger Umland bin ich kein so Riesen-Fan. Ich will da aber auch nicht schon wieder drauf rumreiten.

Bill: Nein, ich mach da ja kein Geheimnis draus: Das ist gar nicht meine Szene.

Tom: Nee.

Bill: Aber Georg und Gustavs Szene.

Tom: Ja!

Ihr habt euch das in der Band untereinander aufgeteilt.

Bill: Ja, die finden das immer noch gut da. Tom und ich sind da ehrlich gesagt nie. Wir schauen da eigentlich nur vorbei, wenn unser Reisepass abläuft.

Und trotzdem heißt dein Mode-Label "Magdeburg-Los Angeles".

Bill: Für mich war das anfangs eher ein Witz. Irgendwann stand einmal am Flughafen neben mir eine Frau mit einer Tasche, auf der "Magdeburg" stand. Ich dachte: Das ist so geil assi! Das ist so verfotzt, irgendwie muss ich das aufgreifen. Eigentlich hab ich’s also geklaut von einem Magdeburger Werbe-Artikel. Und es stimmt ja auch: Zwei von uns sind in Magdeburg – unser Drummer baut sich da gerade ein Haus –, und wir beide sind in L.A. Das hat uns geprägt und zu dem gemacht, was wir heute sind.

Bill Kaulitz in einer Bomberjacke des Tokio-Hotel-Labels "Magdeburg-Los Angeles" Foto: Zeugs! GmbH

Könntet ihr euch vorstellen, mal nach Berlin zu ziehen?

Bill: Total. Wir haben hier sogar schon nach einer Immobilie gesucht, dann aber nichts gefunden.

Tom: Eigentlich hatten wir was Geiles gefunden, aber das stand unter Denkmalschutz. Da musst du unglaublich viele Auflagen einhalten. Das war mir zu heikel.

Bill: So ein Zweit-Ding hätt’ ich schon gern in Berlin. Im Sommer ist es hier so schön. Aber ich mag’s auch, in L.A. zu wohnen. Man hat Abstand von den ganzen Presse-Sachen, muss sich damit nicht den ganzen Tag beschäftigen. Auch wenn wir jetzt in Berlin sind, hier arbeiten, ausgehen. Es ist schön, dass wir dann auch wieder wegfliegen können. In L.A. atmet man wieder durch.

Wie überlebt ihr in Los Angeles eigentlich ohne den Pflaumenkuchen eurer Oma, den ihr bekanntlich abgöttisch liebt?

Tom: Was Backwaren und Süßigkeiten angeht, ist L.A. scheiße.

Bill: Wir haben überlegt, eine deutsche Bäckerei zu eröffnen, weil wir glauben, dass das total gut funktionieren könnte, und wir haben ...

Tom: Nee, warte mal! Lass uns jetzt mal einen richtigen Aufruf machen! Wenn es einen deutschen Bäcker gibt, der Bock hat, mit uns in L.A. ein Geschäft aufzuziehen, der soll sich per Direct Message auf Instagram bei Bill melden.

Bill: Ja, so einen richtig guten deutschen Bäcker! Oder wir könnten am Anfang unsere Oma rüberfliegen, damit die das denen erst einmal beibringt.

Tom: Der Trick ist auch, du musst die Zutaten einfliegen. Das fängt schon beim Mehl an.

Bill: Damit das genau gleich schmeckt, müssen wir alle Zutaten aus Deutschland holen.

Wie soll die Bäckerei heißen?

Tom: "Bäckerei Kaulitz" würd’ ich sie einfach nennen (alle lachen laut).

Bill: "Backstübchen" fänd’ ich auch ganz süß. Mit so ‘nem Ü, so in L.A. ...

Tom: "Billies Backstübchen"!

Bill: "Billies Backstübchen"! Ja!

Bill Kaulitz Foto: Martin Peterdamm / Noizz.de

Eine letzte Frage zu Magdeburg: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr als Rentner dann doch wieder dorthin zurückkehrt?

Bill: Zero.

Tom: Ja, die ist gering. Also, nicht falsch verstehen: Ich hab’ tierisch Bock aufs Rentnerdasein, darauf freu’ ich mich schon die ganze Zeit!

Bill: Siehste, sag’ ich ja: Der ist sooo langweilig!

Tom: Aber nicht in Magdeburg.

Wo sonst? 

Tom: Ich glaub’, ich will auf einem Boot wohnen, weil du dich dann nicht entscheiden musst. Und dann einfach ein bisschen in Italien und Frankreich rumschippern.

Bill: Ja. Ja.

Die Deutschland-Termine von Tokio Hotels "Melancholic Paradise"-Tour:

30.4.2019: Köln – E-Werk

17.5.2019: Oberhausen – Turbinenhalle

19.5.2019: München – TonHalle

22.5.2019: Stuttgart – Im Wizemann

25.5.2019: Berlin – Huxley's neue Welt

26.5.2019: Frankfurt – Batschkapp

28.5.2019: Hamburg – Docks

29.5.2019: Hannover – Capitol

31.5.2019: Leipzig – Haus Auensee

Quelle: Noizz.de