Sieben Jahre ohne die Pussys reichen dann auch.

Es ist offiziell: Die sexy Girlband „The Pussycat Dolls“ raufen sich mit Frontfrau Nicole Scherzinger zusammen und kommen zurück!

Wer erinnert sich nicht an Hits wie „Don't Cha“, „Beep“ oder „Buttons“? Die wilden Katzen enstanden aus einer Tanzgruppe heraus und tourten jahrelang mit lasziven Bühnenshows erfolgreich durch Amerika. 2005 starteten die Püppchen dann richtig durch und brachten eine Nummer-1-Single nach der anderen raus. Am Ende hatten sie 50 Millionen Platten verkauft.

Alle, die in den 00-Jahren ihre Kindheit oder Jugend hatten, dürften jetzt durchdrehen: Wie heißt das Album? Wer singt mit? Wann startet die Tour, verdammt nochmal und was kosten die Tickets?! Noch ist das alles leider unklar. Immerhin steht schon die neue Website der Reunion. Damit werden endlich unsere kühnsten 2000er- Träume wahr.

Sieben Jahre ist es hier, das die Girlband sich splittete. Die Trennung ließ die verknallten Fans traumatisiert zurück – zumal es mächtig Stress gab zwischen Frontfrau Nicole Scherzinger und dem Rest der Truppe.

Es gibt sie also doch: richtige Happy-Ends. Daher folgen unsere Vorschläge für sechs weitere Musikgruppen, die wir uns sehnlichst zurückwünschen!

1. „The Black Eyed Peas“: Die sogenannten Schwarzaugenbohnen

„What's wrong with the world, mama?“ Mit diesem Satz eroberte die Band aus Los Angeles weltweit die Herzen.

Dabei war der Song schon auf ihrem dritten Album! Doch es war eben auch das erste Mal Frontfrau Stacy Ferguson aka Fergie mit am Start.

Dem Durchbruch folgten Chartrekorde, Weltournees und natürlich Lieder über Weltschmerz, Herzschmerz und Humps.

2006 probierten sich die Mitglieder, unter anderem will.i.am, als Solokünstler aus. Nur um sich dann 2009 mit ihrem fünften Studioalbum „The E.N.D.“ erfolgreich komplett neu zu erfinden – und sich nach dem Album„The Beginning“ leider wieder zu verabschieden.

2. „Destiny's Child“: Die Schicksals-Schwestern

61.735.000 verkaufte Platten. Wo wollen wir anfangen? Auf „Bills, Bills, Bills“ folgte „Say My Name“ folgte „Independent Woman“ folgte „Survivor“ und so weiter und so weiter. Und am Ende folgte Beyoncé, die noch einmal solo Musikgeschichte schreiben sollte. Die einflussreichste Frauenpower-Band aller Zeiten! Dieses Medley dürfte reichen, um uns an all die schicksalsträchtigen Momente mit ihnen zurückzuerinnern:

3. Oasis: Die britischen Wunder-Brüder

„Today is gonna be the day“ an dem sich bitte, bitte die Gallagher-Brüder von Oasis wieder versöhnen. Denn ist gibt keine Nostalgie-Party an Neujahr ohne die Melodie von „Wonderwall“.

80 Millionen Tonträger haben die Skandalnudeln verkauft. 18 Jahre später löste Noel dann die Band aufgrund der Eskapaden von seinem Bruder Liam auf. Seitdem beten ihre Jünger für ein Comeback – und hören ihr Coca-Cola-Werbelied „Whatever“ in Warteschleife oder singen unter Tränen „Don't Look Back in Anger“.

4. Sie waren aus Zucker: Die „Sugababes“

Keine Band wechselte so oft ihre Mitglieder. Trotzdem hatten sie den britischen Girl-Pop perfektioniert: 1998 stürmten Keisha, Mutya und Siobhán als die Sugababes auf die Londoner Bühnen. Dann kam 2002 die Blondine Heidi dazu – und plötzlich wollte alle Welt wissen, wer die süßen Frauen mit den schönen Songtexten und den starken Stimmen sind.

Mutya Buena (Mitte) war das Mastermind der Mädelsclique. Sie hatte eine unverwechselbare Stimme und war gleichzeitig die Songwriterin der Band. Ob Liebeskummer, Tanznummer oder eine Hymne gegen Mobbing – die Ladies machten alle Themen radiotauglich.

Mutya wurde 2004 schwanger, brachte vorher aber mit ihren Kolleginnen noch das Mega-Album „Taller in More Ways“ raus. Inklusive der Single „Push The Button“, samt legendärem Video im Fahrstuhl mit Slip und Minirock.

2006 schied die Mutter aus. Voilá: Die dritte Besetzung folgte – und es sollte nicht die letzte sein!

Insgesamt gab es vier (!) Neubesetzungen. Wir wünschen uns nur die 2009er-Dreierkombi zurück.

5. „Tic Tac Toe“: Die sensiblen Mean Girls

Erst rappten sie die weltklasse deutsche Mittelfinger-Nummer „Ich find' dich Scheisse“. Dann schrien sie sich gegenseitig an und beschlossen öffentlich auf einer Pressekonferenz, ab sofort aufeinander zu scheißen: Ricky, Liane und Marlene waren DIE deutsche Antwort auf Amerikas Hip-Hop-Welle, schmissen aber nach ihrem Beef sofort hin.

Nur, um es gemeinsam zwischen 2005 und 2008 überraschend wieder an die Chartspitze zu schaffen – mit ihrer selbstzerstörischen Nummer „Spiegel“:

Nach einer Anti-Agressions-Therapie – wer weiß, wozu sie heute im Stande wären.

6. „ABBA“ – Die Schweden, die Skandinavien weltbekannt machten

Bevor ich jetzt mit Köttbullar abgeworfen werde – ja, Agatha, Frida, Benny und Björn mögen manche nerven mit ihren gefühlten Millionen an seichten, tanzbaren Schwedenpopsongs und Filmen, die lose auf ihrem Leben beruhen.

Aber hey: Sie planen 2018 eine Virtual-Reality-Show, in der sie sich selbst als digitale Avatare auftreten lassen. Wait, what? Ganz richtig gelesen. Das ist kein Scherz, das ist der Plan. Es könnte also kommen – das Comeback der Mamma-Mia-Mania. The Winner takes it all!

Quelle: dailymail.co.uk

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