Er samplete bei einem umstrittenen Auftritt einen islamischen Gebetsruf.

Der Techno-DJ Dax J hat sich für seinen Gig in Tunesien entschuldigt. Der in Berlin lebende Brite hatte laut Berliner Morgenpost den islamischen Gebetsruf, den Adhan, in einen Song eingebaut.

Dafür wurde er in sozialen Netzwerken heftig attackiert. Manche User wünschtem ihm sogar den Tod. Viele Muslime fassten die Party-Version des Gebetsrufs als Provokation auf.

„Wer bist du, herzukommen und uns so in unserem Land zu beleidigen?“, schrieb ein Facebook-Nutzer am Montag, andere drohten mit Konsequenzen für die Show in Hammamet.

Entschuldigung auf Facebook

„Ich will mich bei jedem aufrichtig entschuldigen, der sich von der Musik, die ich am Freitag beim Orbit Festival in Tunesien gespielt habe, angegriffen fühlt“, schrieb Dax J auf Facebook. Es sei nicht seine Absicht gewesen, jemanden zu verärgern.

Er hat auch schon im Berghain aufgelegt

Im Moment lässt sich seine Facebook-Seite nicht aufrufen. Im Jahr 2016 wurde er vom renommierten Electro-Magazin Resident Advisor unter die Top 100 DJs gewählt. Dax J hat auch schon im Berghain aufgelegt.

Quelle: Noizz.de