Und das ist gut so!

Ich weiß, irgendwie gibt niemand gerne zu, dass er TayTay mag, geschweige denn heimlich zu ihrer Mukke abgeht. Und sich an schlechten Tagen von Songs wie „Shake it off“ höllisch motivieren lässt.

Aber: Die alte Taylor ist ja bekanntlich tot. So hat es Swift in ihrer ersten Single-Auskopplung „Look What You Make Me Do“ aus ihrem neuen Album „Reputation“ gesungen.

Nur so richtig glauben wollte es ihr anfangs niemand. Zu verrückt war die Vorstellung, die süße Country-Prinzessin könnte sich zu einem ernst zu nehmenden Vamp verwandeln. Zu einer Rächerin. Nun ja, dann kam ihr nacktes Robo-Video zu „Ready for it“...

Kaum hatten Fans und Feinde das visuell freizügige Video verarbeitet, veröffentlichte Swifty den Songtextclip zu „Gorgeous“. Anfangs an Arroganz (oder an Selbstvertrauen) nicht zu überbieten, waren Neider schnell dabei zu lästern. Doch innerhalb weniger Minuten schlägt sie die gewohnten Schmusekatzentöne an.

Also, kurzer Überblick: Auf einer Skala von 1 wie Softie, 5 wie Swifty und 10 wie superbissig startete TayTay dank „Look What You Made Me Do“ mit einer 10.

Blieb bedrohlich mit „Ready for it...“ um dann bei „Gorgeous“ zynisch anzufangen und am Ende sanft zu werden – typisch TayTay.

Dann kam mit „Call it what you want“ die vierte Single. Und mit ihr zeigte Swift wirklich eine rare, neue Seite von sich: die Tiefenentspannung. Stunde 0 auf der Skala.

Taylor Swift Wiedergeburt hat mit mehr Gelassenheit zu tun und ist anscheinend musikalisch und persönlich! Wir feiern's. Ihren Ruf als nettes Mädchen von nebenan und als Dramaqueen hat sie endgültig abgelegt.

Wir können es kaum erwarten, dass es auch die restlichen Songs im Stream zu hören gibt. Bis dahin streiten wir uns weiter darüber, ob Taylor Swift auf ihrer neuen Platte über Ed Sheeran singt ...

Quelle: Noizz.de