Wir können es immer noch nicht fassen.

Auch eine Nacht nach dem Tod des Star-DJs Avicii ist immer noch schwer zu begreifen, dass einer der erfolgreichsten Künstler unserer Zeit verstorben ist. Der schwedische DJ Avicii, wurde am vergangenen Freitag in der Stadt Maskat (auf Englisch "Muscat") im Oman tot aufgefunden.

„Die Familie ist am Boden zerstört, und wir bitten alle, ihr Bedürfnis nach Privatsphäre in dieser schwierigen Zeit zu respektieren.“ Weitere Informationen werde es nicht geben, teilte eine Sprecherin des Künstlers, der mit bürgerlichem Namen Tim Bergling hieß, mit. Die Todesursache ist weiter unklar.

Avicii hatte in den vergangene Jahren offen über seine Gesundheitsprobleme gesprochen - unter anderem über eine zum Teil durch exzessiven Alkoholkonsum verursachte Entzündung der Bauchspeicheldrüse. 2014 hatte er einige Live-Auftritte abgesagt, weil er sich die Gallenblase und den Blinddarm entfernen ließ. Auch Sängerin Aluna George, mit der der Schwede zusammengerarbeitet hatte, twitterte über die gesundheitlichen Probleme des 28-Jährigen.

Vor zwei Jahren hatte der DJ verkündet, nicht mehr live auftreten zu wollen. Diese Tour sei seine letzte, schrieb er damals und kündigte an, dass er mehr Zeit für sein Privatleben haben wolle. Musik produzierte er allerdings weiter.

Im Netz haben sich viele Kollegen bestürzt über die Nachricht gezeigt: "Wir haben einen Freund mit einem großen Herzen und die Welt einen unglaublich talentierten Musiker verloren", teilte zum Beispiel DJ David Guetta via Instagram mit.

Auch sein deutscher Kollege Felix Jaehn meldete sich zu Wort: Avicii's Song "Levels" sei überhaupt erst der Grund gewesen, dass er selbst mit der Musik angefangen habe.

Auch die "Queen of Pop" Madonna äußerte ihre Trauer auf Instagram: Für die Sängerin hatte Avicii 2014 den Song "Devil Pray" produziert.

Quelle: Zusammen mit dpa/afp