Shitstorm gegen Nicki Minaj – weil sie mit 6ix9ine Eis leckt!

Katharina Kunath

Tattoos, Mode & Kultur
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Nicki und 6ix9ine im neuen „FEFE“-Video Foto: Tekashi 6ix9ine / Screenshot YouTube-Video

… denn ihr Feature in seiner neuer Single „FEFE“ sehen viele Fans kritisch.

Und das liegt dieses Mal weder an ihren „Look-at-her-butt“-Outfits, noch an den (für Nickis Verhältnisse minimal) provokanten Lyrics – sondern an ihrer Entscheidung, ÜBERHAUPT ein Feature mit Tekashi 6ix9ine zu veröffentlichen.

Denn im Vergleich zu vielen Pseudo-Skandal-Rappern hat Daniel Hernandez (so sein bürgerlicher Name) ziemlich ekligen Dreck am Stecken.

2015 bekannte er sich schuldig, an sexuellen Handlungen mit einer 13-Jährigen teilgenommen sowie das Intermezzo gefilmt und auf Instagram verbreitet zu haben.

6ix9ine wurde – aufgrund seiner eigenen Minderjährigkeit zum Tatzeitpunkt – zwar nur auf zwei Jahre auf Bewährung verurteilt, doch der Vorfall sorgt bis heute für Kontroversen.

Vielleicht auch, weil der 22-Jährige bis dato öffentlich keine Reue zeigt, sondern (absichtlich?) immer wieder mit Kindchenschemata spielt. Sei es die Comiczeichnung auf dem Cover seines letzen Albums „Day69“ oder seine regenbogenfarben gefärbten Haare, die selbst bei Erwachsenen Little-Pony-Assoziationen wecken.

Auch das am Sonntag neu erschienene Video „FEFE“ fällt mit seinen Zuckerwatten-Visuals in das Raster:

Den die regenbogenfarbene Kulisse aus Luftballonschloss, Pappmasché-Pilzen und Kunstrasen könnte auch aus dem Nickelodeon-Vormittagssprogramm stammen, wie dieser Twitter-User anschaulich beweist:

Viele sehen in der absichtlich kindlichen Aufmachung eine direkte Verbindung zu der pädophilen Ader, die dem Rapper seit dem oben beschriebenen Vorfall zugeschrieben wird, und sind not amused über das Feature.

Doch ist der Shitstorm gerechtfertigt? Schließlich ist Nicki nicht die Erste, die mit 6ix9ine zusammenarbeitet. Auch Offset, Young Thug, Tory Lanez und Fetty Wap standen schon mit dem Rapper im Studio – ohne dafür Kritik einstecken zu müssen.

Quelle: Noizz.de

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