Wir haben ihre neuen Songs für euch gehört.

Leute, schnallt die Perücken fest. Miley Cyrus ist zurück! Die coolste aller Disney-Prinzessinnen hat am Freitag ihre neue EP gedroppt: "She is coming". Sechs neue Songs sind darauf zu hören. Auf "She is coming" werden zwei weitere EPs folgen. Alle drei EPs zusammen sollen ein komplettes Album darstellen. Miley stellt damit ein neues Konzept vor.

Dem Titel wird die 26-Jährige mehr als gerecht. SHE IS COMING volle Lotte – und das Genialste: Die erste EP vereint bereits ALLE Mileys, die wir auf ihren bisherigen Alben kennenlernen durften.

"Mother's daughter" erinnert an eine stilistische Mischung aus den Alben "Can't be tamed", "Bangerz" und "Younger Now". "Don't fuck with my freedom , I came up to get me some", singt sie. Es geht um Emanzipation und das Frausein und Freisein.

"Unholy" beginnt mit der Bekenntnis, betrunken zu sein, high zu sein. Erinnert an Tracks wie "We can't stop" oder "Dooo it!". Aber klarer. Mehr im Hier und Jetzt. Eben "Younger Now".

"D.R.E.A.M." kommt mit dem ersten Feature daher. Ghostface Killah. Auf dem Track gönnt sich Miley eine Runde "Molly", feiert ihre Liebe zu Drogen. "Drugs rule everything around me", singt sie und taucht in einen Song ab, der wie ein Rausch klingt. Durch den Molly-Vibe erinnert der Track an "Feelin' Myself" mit will.i.am. Für "Hannah Monatana: The Movie" nahm Miley bereits vor knapp zehn Jahren einen Titel auf, der ebenfalls "Dream" heißt. Darauf geht es um Liebe und andere Mädchen-Träume.

"D.R.E.A.M." zeigt: Molly, äääh, Miley ist erwachsen geworden.

"Cattitude" bringt einen ungewöhnlichen Gast auf die EP: RuPaul von "RuPaul's Drag Race". Der Showmaster und Sänger bringt einen Vogue-Spirit mit. Das gewisse Etwas. Den Miley-Bonus. Den Kunst-Kick. Das LGBT-Bonbon. Es geht darum, dass Miley die Attitüde einer Katze hat. Wenn sie jedoch über ihre "Pussy" singt, geht es jedoch nicht um das Tier. Der Track ist ein geiler Partytrack, der an die "Bangerz"-Miley erinnert.

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"Party up the Street" wird von Swae Lee gestartet. Im Hintergrund ist das Rauschen des Meeres zu hören. Wenn Miley dann reinkickt, über ihre nächtlichen Aktivitäten singt, wie sie ihren Körper auf Partys bewegt, wirkt das alles nach einer Hypnose der kalifornischen Art. Den Vibe kauft man ihr mehr ab, als noch auf "Malibu" oder "Inspired", die das "Bay Area"-Feeling einfangen sollten. Sie hat sich von "Party in the USA" emanzipiert, kam in "Malibu" an und feiert eben jetzt die Straße hoch.

Der letzte Track, "The Most", ist eine Liebeserklärung an ihren Ehemann Liam Hemsworth. Er liebt sie, egal, was ist. Wenn sie schlechte Tage hat, wenn sie nicht an sich selbst glaubt und wenn sie ihn nicht fair behandelt. Mit dem Track schließt sie dort an, wo die Beziehung mit Liam angefangen hat: Am Set zu "The Last Song", für den sie den Song "When I look at you" aufgenommen hat und der Teil des Albums "Time of our Lives" war.

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Miley macht einen "Full Circle" (ein Track auf ihrem ersten Album: "Breakout") und scheint im Jahr 2019 bei sich selbst angekommen zu sein. Sie klingt erwachsener, ausgeglichener – aber nie langweilig. Denn das wäre nicht besonders Miley.

PS: Lasst uns noch kurz über ihren Look reden. Miley sieht 2019 wie ein Glam-Rock-Chick aus, das perfekt zu Labels wie Saint Laurent passt. Sie trägt wieder ihren Pony aus Hannah-Montana-Zeiten. Diesmal sind die Haare aber wellig statt glatt. Miley macht 'ne Welle.

Damn, das wird ne geile Zeit.

Quelle: NOIZZ-Redaktion