Kevin Fret galt als Latin-Trap-Pionier.

Der Latin-Rap-Star Kevin Fret ist tot. Der 24-jährige Musiker, der sich für Schwulenrechte einsetzte und auch selbst homosexuell war, wurde am Donnerstag in Puerto Rico auf offener Straße erschossen. Er verstarb wenig später im Krankenhaus. Fret gilt als Pionier des „Latin Trap“ und war eine wichtige Person der LGBTQ-Community.

Es ist bisher nicht klar, ob die Tat einen schwulenfeindlichen Hintergrund hat, niemand wurde festgenommen. Puerto Rico gilt in Sachen Sexualität nicht unbedingt als tolerantes Land: Immerhin war dort Homosexualität vor 2003 noch illegal.

Eduardo Rodriguez, Kevin Frets Manager, bestätigt die Todesmeldung: „Kevin war eine künstlerische Seele, ein großes Herz, ein Träumer. Seine große Leidenschaft war die Musik, und er hatte noch eine Menge vor.“

Die Tat kommentierte er wie folgt: „Diese Gewalt muss aufhören. Es gibt keine Worte, die den Schmerz den wir fühlen beschreiben könnte. Es tut weh, dass eine Person mit so vielen Träumen gehen musste.“

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Quelle: Noizz.de