Er soll immer wieder ihre Marke missbrauchen und in ihrem Namen Millionen scheffeln.

Gegen ihren Willen soll der Vater von Pop-Ikone Rihanna von ihrer harten Arbeit in der Musik-, Mode- und Kosmetik-Branche profitieren. Die Sängerin aus Barbados gilt offiziell als eine der erfolgreichsten und bestbezahltesten Frauen in der Branche. Sie ist ein selfmade Million Dollar Baby – und hat so gar keine Geduld für ihren gierigen Papa.

Deshalb macht die Unternehmerin kurzen Prozess. Mehreren US-Medienberichten nach soll Rihanna ihren Erzeuger Ronald Fenty und zwei seiner kruden Geschäftspartner jetzt wegen Betrug auf Schadensersatz verklagt haben. Und: Für ihre Absicherung in Zukunft will sie laut Quellen auch weiteren Marken-Missbrauch durch ihren Daddy per einstweilige Verfügung verbieten.

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Anscheinend ist es wichtig, nicht zu warten, um vor Gericht zu ziehen. Denn: In der eingereichten Anklageschrift bei einem Bundesgericht in Los Angeles stehe, RiRis Vater Robyn Fenty habe mit seiner Firma „Fenty Entertainment“ den Marken-Namen seiner Tochter ausgenutzt. Für krumme Geschäfte! So soll er 2017 im Namen von Rihanna ein Angebot für 15 Auftritte in Lateinamerika für 15 Millionen Dollar angenommen haben.

Damit nicht genug: Auch zwei 15-minütige Shows im Staples Center in Los Angeles, sowie in der T-Mobile-Arena in Las Vegas soll er ohne Absprache mit der Sängerin abgewickelt haben – für 400.000 Dollar. Seine Firma soll sogar fälschlicherweise behauptet haben, dass seine Tochter mit einem angehenden Hotel-Projekt in Verbindung stünde.

Dem widerspricht Rihanna per Anwalt vor Gericht. Es heißt in der Schrift nämlich genau anders, demnach habe die Firma ihres Dads „absolut keine Verbindung“ mit „Fenty Beauty“. Ihr Vater habe trotz wiederholter Unterlassungs-Aufforderung weitergemacht. Dass ihr Papa sie plagt und seitdem sie ein Kind war ihre Grenzen absichtlich überschreitet, ist leider Gewohnheit. So hatte RiRi hatte in einem „Next Chapter“-Talk gegenüber Moderatorin Oprah Winfrey offen über ihrer eigenen Erfahrungen mit häuslicher Gewalt erzählt (du erinnerst dich an das blaue Auge durch Ex-Freund Chris Brown) und sich unter Tränen erinnert, dass ihr Vater ihre Mama früher vor ihren Augen verprügelt habe. Sie habe ihrem Vater damals zwar eigentlich verziehen – aber niemals vergessen.

Die neunfache Grammy-Preisträgerin (über 250 verkaufte Millionen Tonträger) vertreibt Kosmetik und Lingerie unter dem Label „Fenty Beauty“. Mit Platin-Alben wie „Good Girl Gone Bad“, „Loud“ und „Anti“ dominierte sie die Charts über Jahre und soll sogar neben Childish Gambino in dem spannenden Film-Projekt „Guava Island“ die Hauptrolle spielen.

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Quelle: Noizz.de