Warum Rihanna nicht beim Super Bowl auftreten wollte

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Sängerin Rihanna bei einem Event ihrer Fenty-Kollektion im September 2018. Foto: Evan Agostini / dpa dpa Picture-Alliance

Es hat mit Ex-NFL-Spieler Colin Kaepernick zu tun.

Für, sagen wir mal, nicht ganz so Sport-Begeisterte zählt beim Finale des NFL Super Bowls vor allem ein Highlight: Wer tritt in der Halbzeitshow auf?

Nach Madonna, Lady Gaga, Justin Timberlake, ja sogar den Rolling Stone dürfen sich 2019 beim Finale in Atlanta Maroon 5 nun in diese Reihe mit einordnen. Mit dem Song „Girls Like You“ stürmen sie zudem gerade gemeinsam mit Cardi B die US-Radiocharts.

Anscheinen war die Band rund um Sänger Adam Levine nicht die erste Wahl für die NFL-Organisatoren. Denn eigentlich sollte wohl Rihanna das Publikum in Atlanta bezirzen und entertainen. Die lehnte aber ab, wie das US-Magazin „Us Weekly“ berichtet.

Was war passiert?

Offensichtlich sagte Rihanna der NFL ab, um den ehemaligen NFL-Spieler Colin Kaepernick zu unterstützen. Der startete als erster Profi den Knie-Protest in der NFL – und findet seitdem sein Verein, die San Franciso 49ers, den Vertrag nicht verlängerte, keinen neuen Club. Laut dem Us-Bericht „stimme Rihanna nicht dem Standpunkt der NFL zu“.

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Bisher wollte sich die NFL nicht näher dazu äußern. Auch Rihanna selbst äußerte sich noch nicht zu den Gerüchten. US-Weekly zitiert Personen aus dem näheren Umfeld. Das Rihanna politisch engagiert ist, steht außer Frage. Nicht nur, dass sie seit Kurzem Sonderbotschafterin ihre Heimatlandes Barbados ist, sie engagiert sich auch in vielen anderen karitativen Organisationen.

Quelle: Noizz.de