Wird er jemals wieder Musik machen?

Am Mittwoch, 13. November wurde der Rapper Kodak Black verurteilt zu 46 Monaten Gefängnis. Er hat beim Kauf von Schusswaffen bei Angaben über sich und seine kriminelle Vergangenheit gelogen, außerdem wurden die damals ersteigerten Waffen an Tatorten mit seinen Fingerabdrücken gefunden.

Zwei der Waffen wurden von der Polizei an zwei verschiedenen Tatorten gefunden. Bei einer der Waffen konnte die Polizei auf der in einer Schießerei verwickelten Waffe Kodaks Fingerabdrücke feststellen. Für diesen Fall gibt es allerdings noch kein Urteil.

Fast vier Jahre muss der 22-Jährige hinter Gitter – immer noch besser als die ursprünglich angesetzten zehn Jahre. Kodaks Anwälte wiesen während des Prozesses auf seine Wohltätigkeitsarbeit und sein Geständnis im August hin. Das milderte das Urteil ab.

Der Richter Federico Moreno sagte Kodak, dass es für einen jungen Menschen normal sei, dumme Sachen zu machen – das Problem sei allerdings, dass Kodak Black schon dumme Sachen macht, seitdem er 15 Jahre alt ist. Das berichtet die "New York Times".

Musikalisch feiert Kodak Black riesige Erfolge. Sein 2018 herausgekommenes Album "Dying to Live" stieg auf den Billboard-Charts direkt auf Platz eins ein. Allerdings wurde er schon mehrmals verhaftet – wegen Drogen- und Waffendelikten.

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Quelle: Noizz.de