Kommerzieller Trash.

Wie angekündigt, hat Fler am heutigen Freitag seinen neuen Track "Fanboy" rausgebracht. Gewidmet ist das Lied der Berliner Polizei – die haben den Rüpelrapper nämlich vor Kurzem auf offener Straße in Handschellen gelegt. Die Videos seiner Festnahme sind daraufhin auf Twitter viral gegangen, weil Fler einen der Polizisten mehrfach als "Fanboy" und "neidischen Schwanz" bezeichnet hat.

>> Video-Statement: Fler äußert sich zu Festnahme in Berlin

Ein Spotlight, das Medienprofi Fler natürlich nicht ungenutzt vor sich hin scheinen lässt. Also gibt es jetzt den Song zur Führerscheinkontrolle – "Fanboy". Leider ein totaler Reinfall: billig verarbeitetes Sample im Instrumental ("I got 5 on it"?), uninspiriertes Autotune auf Rap-Parts, die überhaupt nicht für Autotune gemacht sind, lahmer Text und dann eine komplett ungriffige Hook, die ebenfalls gesamplet ist. Aber hört selbst …

Alles in allem exakt das, was es von Anfang an war: eine PR-Aktion. Fler bringt ja bald sein neues Album "Energy" raus. Da nimmt man das bisschen extra Promo natürlich gerne mit, vor allem, wenn sie nur ein paar schludrige Bars und ein kitschiges Sample kostet. Schade. Hätte auch geil sein können. Next please.

Also vielleicht lieber wieder zurück zum unterhaltsamsten "Fler-Interview" aller Zeiten. Alexander Fröhlich, Redakteur der Berliner Tageszeitung "Tagesspiegel", hat die Festnahme netterweise in drei Teilen getwittert. Im Gegensatz zum Song ist Flers Performance hier eine Glanzleistung.

Teil 1 der Festnahme:

Teil 2 der Festnahme:

Teil 3 der Festnahme:

>> Shirin, warum gibst du dich für Flers homophoben Steinzeit-Rap her?

Quelle: Noizz.de