Was der Rapper nach dem Gerichtsprozess vorhat ...

6ix9ine geht nicht ins Zeugenschutzprogramm und will sich nach seinem Prozess weiter auf seine Musikkarriere konzentrieren. Das berichten unter anderem die US-Magazine "TMZ" und "XXL Magazine".

Sein Plan sieht ungefähr so aus: Durch seine Kooperation mit dem FBI wird er vermutlich 2020 aus dem Gefängnis kommen. Auf freiem Fuß steckt er die Reste seines Rap-Geldes (der laufende Prozess kostet ihn Unsummen und seine Ex-Gang hat ihn um mehrere Millionen betrogen) in Security, die 24 Stunden am Tag auf ihn aufpasst. Im besten Fall wird er so nicht getötet und kann an neuen Songs arbeiten, die ihm im Idealfall einen neuen Geldregen bescheren.

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Der Haken: Snitching ist eine Todsünde im US-amerikanischen Rap. Gemeint ist das Verpfeifen von Leuten aus den eigenen Reihen in Zusammenarbeit mit der Polizei. Da 6ix9ine genau das tut, um einer eventuell lebenslänglichen Haftstrafe zu entkommen, wollen ihn viele Menschen tot sehen – vor allem Mitglieder seiner alten Gang.

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Außerdem ist er dadurch auch bei etlichen Menschen der Rapszene in Ungnade gefallen. Inwieweit das seine zukünftige Karriere behindert, steht auch in den Sternen.

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Über seine Chancen, in Zukunft weiter als Rapstar Millionen scheffeln zu können, gibt es verschiedene Theorien. Nach Moderator und Interviewer Charlamagne tha God, wird der Regenbogen-Rapper seine Karriere genau an dem Punkt weiterführen, wo er vor seiner Inhaftierung aufgehört hat, wie er in der Radiosendung "The Breakfast Club" erzählte.

YouTuber und Musik-Kritiker Anthony Fantano hat hingegen in einem Statement deutlich gemacht, dass er die Karriere des Unruhestifters als beendet ansieht. Allerdings ist Fantano – wie viele andere – davon ausgegangen, dass 6ix9ine ins Zeugenschutzprogramm geht.

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Quelle: NOIZZ-Redaktion