"Ich werde erfolgreicher sein als je zuvor!"

Die Frage ist nicht "Snitch oder keine Snitch?", sondern "Können wir mit dem Millionen scheffeln oder nicht?"

"Können wir" ist die klare Antwort von 6ix9ines ehemaligem Record-Label "10K Projects". Einer Quelle von "TMZ" zufolge haben die mit 6ix9ine gerade einen saftigen 10-Millionen-Dollar-Deal abgeschlossen.

Der Vertrag umfasst wohl zwei Alben, zu denen der turbulente Künstler nun verpflichtet ist: eins auf Englisch, eins auf Spanisch. Damit zielt der Deal gezielt auf zwei Musikmärkte. Einmal den in den USA und zweitens den lateinamerikanischen. Das ist clever.

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"Wenn die ihm zehn Millionen im Vorfeld geben, dann heißt das, sie glauben, 100 mit ihm verdienen zu können." (Rap-Moderator und YouTuber DJ Akademiks)

6ix9ine hat sich seinen antizipierten Freispruch nämlich teuer erkaufen müssen beziehungsweise "ersnitchen". Im Prozess hat er ehemalige Gangmitglieder verpfiffen – die ihn vorher allerdings betrogen, gekidnappt und ausgeraubt hatten. Warum "Snitchen" eine Todsünde im Rap-Game ist, könnt ihr hier nachlesen: Warum "Snitchen" die Todsünde im Rap-Game ist

In den USA herrscht eine starke Anti-Snitching-Kultur. Damit steht 6ix9ines Zukunft auf dem dortigen Musikmarkt ein bisschen in den Sternen. In Südamerika gibt es das in der Form nicht, und 6ix9ine konnte in seiner Vergangenheit ohnehin schon unzählbar viele Streams mit Reggaeton kreieren. Sollte der Rapper in Nordamerika (wider Erwarten) keinen Fuß mehr in die Musikindustrie bekommen, hat er so noch ein zweites lukratives Standbein im Spiel.

So oder so: es ist und bleibt eine unfassbar spannende Geschichte.

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Quelle: Noizz.de