... zumindest wenn es nach einer Expertin geht.

Rapper 6ix9ine ist gerade dabei, vor Gericht über alle seine kriminellen Freunde und Feinde aus der Gang Nine Trey Bloods auszupacken, um selbst so bald wie möglich aus dem Knast zu kommen. Der US-Rapper hat einen ziemlich verlockenden Deal mit der Staatsanwaltschaft geschlossen: Statt 47 Jahre im Knast zu landen – er wurde unter anderem wegen illegalem Waffenbesitz, Raubüberfällen und einem Mordversuch angeklagt – könnte er dank ausführlichem Snitching schon 2020 rauskommen. Doch dann hat Tekashi69 ein rotes Kreuz auf seinem Rücken, denn es gibt unter Gangmitglieder keine größere Todsünde, als andere zu verpfeifen.

>> 6ix9ine will nicht ins Zeugenschutzprogramm – sondern?

Da kommt das Zeugenschutzprogramm ins Spiel – das 6ix9ine aus irgendeinem Grund momentan kategorisch ablehnt. Eine Expertin hat daher jetzt eine andere Idee: Wieso geht der Hip-Hop-Star mit den bunten Haaren und den Gesichtstattoos nicht einfach zu einer konservativen Glaubensgemeinschaft?

Staatsanwältin und Autorin des Buchs "The Mob and Me: Wiseguys and the Witness Protection" Arlene Violet rät in der "New York Post": "Wir könnten ihn an einen Ort wie eine mennonitische Gemeinde oder zu den Amischen bringen, die möglicherweise keine Rapmusik hören." Und die auffälligen Tattoos? "Er könnte es als Mönch erfolgreich schaffen [unterzutauchen], da sie Kleidung haben, die die Tätowierungen, die er jetzt hat, verstecken würde", so Violets Einschätzung.

Na, ob der 23-Jährige darauf Bock hat? Mal abgesehen davon, dass wohl jetzt auch alle Leute, die es auf den Rapper abgesehen haben, genau wissen, wo sie ihn nach seiner Freilassung suchen müssten ...

>> 6ix9ine glaubt, er wird nach dem Knast noch erfolgreicher

Quelle: Noizz.de