Wenn ein Videodreh im Supermarkt schief geht.

Das Spezialeinsatzkommando stürmte am Wochenende die Tiefgarage eines Supermarkts in Frankfurt. Ein besorgter Bürger hatte die Polizei gerufen. Der Grund: Maskierte Männer sollen mit Waffen gesichtet worden sein. Doch als das SEK den Einsatzort stürmten, entpuppten sich die angeblich bösen Männer als Rapper, die lediglich ein Musikvideo drehen wollten. Die Waffen waren nicht echt. Die ganze Kulisse eine Inszenierung.

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Der Kopf hinter dem Videodreh ist Rapper Kianush. Laut der „hessenschau“ soll der Dreh nach Angaben eines Sprechers mit dem Ordnungsamt genehmigt gewesen sein. Das Problem: Die Polizei wurde – wie ursprünglich vereinbart – aber nicht rechtzeitig benachrichtigt. Deswegen wird wohl Kianush die Kosten des Einsatzes tragen müssen. Der Rapper meldet sich zu dem Vorfall in seiner Instagram-Story. Nach seiner Aussage sollen bei dem Dreh nur sechs maskierte Männer beteiligt gewesen sein – keine 20, wie die „hessenschau“ berichtete.

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Die Instagram-Story von Rapper Kianush Foto: Screenshot Kianush / Instagram

Zu welchem Track Kianush ein Video drehen wollte, bleibt ungewiss. Jedoch teasert der Rapper in seiner Story seinen neuen Song „Push“ an, der am 15.Februar erscheinen soll. Genügend Promo hat er dafür jedenfalls – wenn auch ungewollt und teuer. 

Quelle: Noizz.de