Der Sänger nennt die Vorwürfe „lächerlich“.

Die „I’m the world’s greatest“-Zeiten sind für R. Kelly schon lange vorbei. Diverse Missbrauchsvorwürfe setzen dem Sänger seit Jahren zu. Nun fühlte sich Kelly wohl dazu genötigt, einen Song dazu zu verfassen. „ I Admit“ (dt: „Ich gebe zu“) kann man als erstes eigenes Statement des Sängers über die Anschuldigungen verstehen.

Und weil die Standardlänge eines Pop-Songs viel zu kurz ist, säuselt sich Kellys „Offenbarung“ 19 Minuten lang über Soundcloud. Der 51-Jährige findet, dass alles sei eine „verdammt großen Verschwörung". Seine Fans hingegen sind ein „Segen“. Auch den Vorwurf mehrerer Frauen, er habe sie sexuell genötigt, er betreibe eine Art Sex-Sekte dementiert er im Song.

Und überhaupt sind alle unfair zu ihm: Spotify hat seine Songs von der Plattform genommen (wie soll R. Kelly da Geld verdienen, bitte?) und sowieso. Hallo?! R. Kelly hat wenn überhaupt höchstens Millionen Menschen inspiriert.

Was ist die Definition eiens Sex-Sklaven?“, fragt er irgendwann im Song. Als quasi Verteidigung: „Ich bin auch nur ein Mann“. Ja klar, Männer können auch einfach nicht anders. Auch wenn R. Kelly in seiner Karriere über 40 Millionen Platten verkauft hat: Sich derart bei solchen Verdachtsfällen zu äußern, ist alles andere als angebracht.

Noch eine Textzeile gefälligst? „Sie einer Gehirnwäsche unterzogen, wirklich? / Sie gekidnappt, wirklich? / Sie können nicht essen, wirklich? / Ehrlich gesagt, das klingt lächerlich." Und irgendwann spielt er auch noch die „Ich bin Daddy“-Karte aus.

Wer sich R. Kellys softpornöses R’n’B-Geständniss-nicht-Geständniss in 19 Minuten voller Länge anhören will, hier, bitte schön. Aber sagt nicht, wir haben euch nicht gewarnt:

Quelle: Noizz.de