#PurpleCarpet

Wir ihr vielleicht mitgekriegt habt, fanden am Wochenende die spektakulären VMAs in New Jersey statt. Alle waren da: Tay-Tay, Lil Nas X, Miley Cyrus, Jonas Brothers und überhaupt. Nur eine Band war nicht am Start: BTS.

>> BTS legen Pause ein, um ein "normales Leben genießen zu können"

Zwar legen die Südkoreaner im Moment eh gerade eine Pause ein, um ein "normales Leben zu genießen", aber viele Fans der K-Pop-Stars wünschten sich, dass sie auch in Jersey einen großen Auftritt hingelegt hätten. Immerhin konnten die Bangtan Boys gleich zwei Moonmen nachhause holen. Einmal in der Kategorie "Best Group" und einmal in der neuen Kategorie "Best K-Pop".

Für viele BTS-Anhänger, die sich liebevoll auch BTS-Army nennen, stellt letzterer Gewinn allerdings ein Problem dar: Durch die neue Kategorie würden BTS indirekt vom Mainstream separiert, ähnlich wie Latin-Künstler, die auch eigene Preiskategorien für ihre Musik haben. Damit würden die VMAs verhindern, dass Artists wie BTS wirklich erfolgreich werden. Schnell trendeten auf Twitter die Hashtags #VMAsRacist und #VMAsXenophobic.

Das lässt sich die BTS-Army nicht gefallen!

Sie kreieren kurzerhand ihre eigenen Awards. Auf Twitter. Als VMA-Alternative. Mit dem einfallsreichen Namen "Purple Carpet" – versteht ihr? Wie Red Carpet, nur halt lila. Unter eben jenem Hashtag "#purplecarpet" sammelten sie ihre eigenen BTS Music Video Awards. Die Aktion gestartet hat die Fanseite @HighlightArmy.

Neben dem Hashtag gab es eine eigene Webseite auf der Fans ihre Nominierungen einreichen und für die Gewinner abstimmen können. Natürlich gab es auch einen eigenen, Roten Teppich. In diesem Fall aber halt einen "Purple Carpet" – mit Fotocollagen auf Twitter. Hier ein Best-Of:

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Hinzu kamen Nomination-Clips, die den originalen Vorbildern keinesfalls nachstehen. So wie in diesem Clip für die beste Choreografie:

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Erfolgreich war die Aktion auf jeden Fall. Die BTSMVAs erreichten zumindest auf Twitter deutlich mehr Aufmerksamkeit, als die VMAs von Musiksender MTV.

Ein Ärgernis für die Fans jedoch: Twitter gruppierte die BTSMVAs mit zu den Hashtags der offiziellen VMA-Veranstaltung. Dabei wollten sie doch gerade das Gegenteil erreichen!

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Mehr als 700.000 Tweets generierte das Thema bisher und schuf damit auch eine Diskussionsgrundlage darüber, ob die VMAs rassistisch oder zumindest nicht ganz astrein interkulturell seien.

Quelle: Noizz.de