"Ich bin hier alleine mit einem Baby zuhause, da muss man nicht die Tür kaputt treten!"

Die 35-jährige Schwesta Ewa erwartet seit Februar 2019 eine Gefängnisstrafe von 2,5 Jahren. Eigentlich hätte die Rapperin diese schon Ende September antreten müssen. Wegen ihres neugeborenen Babys bekam sie aber vorerst einen Haftaufschub. In ihrem eigenen Zuhause wurde die Rapperin nun allerdings von den Behörden überrascht – mit einem Hausdurchsuchungsbefehl.

Die Polizei habe die Tür zu ihrer Wohnung am Samstag (21. Dezember) gewaltsam eingetreten, Gegenstände kaputtgemacht und die Wohnung durchwühlt. Schwesta Ewa teilte Videos der Zerstörung in ihrer Instagram-Story. Dort beschwerte sie sich auch über die Gewalt des SEK. "Ich weiß, die Polizei macht nur ihre Arbeit, aber (…) ich bin hier alleine mit einem Baby zuhause, da muss man nicht die Tür kaputt treten", so Schwesta Ewa in ihrer Story.

Laut Schwesta Ewa zeigte sie bei Ankunft des SEKs auch Kooperationsbereitschaft, hob ihre Hände über den Kopf und machte sich bereit, sich auf den Boden zu legen. Sie erzählt, sie sei trotzdem gewaltsam auf den Boden gedrückt worden. Die Beamten hätten mit "Knarren" ihre Wohnung gestürmt, obwohl Schwesta Ewa behauptet, nicht bewaffnet gewesen zu sein.

"Warum muss man [als SEK-Polizist] den Menschen trotzdem (…) so packen und auf den Boden schmeißen, wenn man sieht, dass er es von alleine tut?", fragt sie in ihrer Instagram Story. "Ich denke, er ist ein Arschloch", zieht sie als Fazit.

Laut der Bild-Zeitung habe die Razzia wegen ihres Freundes Hamudi Ali A-Z. stattgefunden, gegen den ein Haftbefehl vorliegt, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.

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  • Quelle:
  • Noizz.de