Sein Name war Willie McCoy.

Im US-Bundesstaat Kalifornien wurde am Wochenende ein schwarzer Rapper in seinem Auto erschossen. Der bürgerliche Willie McCoy rappte unter dem Namen „Willie Bo“ in dem Rap-Kollektiv „FBG“. Er wurde 21 Jahre alt.

Am Samstagabend (9. Februar) alarmierte ein „Taco Bell“-Mitarbeiter die Polizei. Ein junger Mann saß wohl teilnahmslos über das Lenkrad gebeugt in einem laufenden Mercedes-Sedan im Drive-thru vor der Filiale. Die Polizei kam vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Berichten zufolge versuchten sie den Mann auf sich aufmerksam zu machen, doch er reagierte nicht.

Plötzlich bemerkte der junge Mann die Polizisten und bewegte sich ruckartig. Dabei griff er zu einer Pistole, die auf seinem Schoß lag, so erzählt es die Polizei. Alle sechs anwesenden Polizisten schossen sofort mehrmals auf Willie McCoy. Er starb noch vor Ort.

Die Polizisten aus Vallejo stehen bereits seit Längerem in der Kritik, zu gewalttätig zu sein. „Niemand vertraut den Polizisten in Vallejo“, erzählt Willie McCoys Cousin David Harrison „The Guardian“. Willie McCoy war Waise und widmete sich mit ganzem Herzen seiner Musik, so sein Bruder Marc.

Momentan wird noch nach Zeugen der Schießerei gesucht.

Quelle: Noizz.de