„Psychisch krank zu sein ist keine Ausrede, sich wie ein Arschloch zu benehmen.“

Dass Pete Davidson mit Ariana Grande zusammen ist, muss ich hoffentlich nicht mehr erwähnen, damit auch jeder weiß, wer er ist. Pete Davidson ist nämlich viel mehr als Ariana Grandes Verlobter – ein großartig zynischer Comedian für die amerikanische Comedy-Show „Saturday Night Live“ ist er ebenfalls. Am beliebtesten sind seine drei-minütigen Kommentare zu aktuellen Geschehnissen. So kommentierte er am Wochenende auch die Pro-Trump-Rede von Kanye West, die der Rapper in der Sendung eine Woche früher gehalten hatte. Während der Rede trug Kanye eine „Make America Great Again“-Basecap und lobte Präsident Trump. Mehr dazu hier.

Gleich zu Anfang seines Kommentars stellte Pete Davidson klar: Ich bin psychisch auch nicht stabil. Gerade deswegen fühlen sich Petes Witze über Kanyes bipolare Störung weniger bissig an, sondern mehr wie ein freundschaftlicher Schulterklopfer.

In seiner Trump-Rede beschwerte sich Kanye darüber, vor seinem Auftritt in der Sendung gehänselt worden zu sein. Der Grund: seine „Make America Great Again“-Basecap. Pete Davidson argumentierte jetzt, das sei gar nicht so passiert. Er wünschte aber, er hätte Kanye gehänselt, damit er die Basecap absetzt.

Pete hat einen Rat für Kanye:

„Kanye sagt: ‘Yo, ich nehme meine Medikamente nicht mehr und jetzt bin ich mein WAHRES ich!‘ ... Ich sage: bitte nehme sie!“

Pete Davidson äußerte sich schon häufiger öffentlich zu seiner Psychotherapie, und auch dazu, dass ihm Medikamente wirklich helfen. Seine Message an Kanye und das Publikum am Ende seines Kommentars: „Du musst dich nicht dafür schämen, wenn du Medikamente nimmst.“

... und dann hat Pete noch dieses Beispiel zur Abschreckung parat:

„Wenn ich in ein Flugzeug steigen würde und der Pilot sagt: ‘Ich will nur, dass ihr alle wisst, jetzt fliegt mein WAHRES ich‘ – dann würde ich aus diesem Flugzeug springen!“ Eine psychische Krankheit zu haben dürfe keine Ausrede dafür sein, sich wie ein Arschloch zu benehmen, meint Pete. Diese Erkenntnis kommt aus eigener Erfahrung – und damit hat er wohl recht.

Quelle: Noizz.de