Massen-Panik bei Konzert von Lil Wayne nach vermeintlichen Schüssen

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Lil Wayne live bei seiner Tour Foto: Invasion / AP / dpa dpa Picture-Alliance

Ein Fehlalarm sorgte für mehrere verzweifelte Fluchtversuche.

Konzertgänger sind bei einem Auftritt des US-Rappers Lil Wayne in Panik geraten, nachdem ein Besucher angeblich mehrere Schüsse gehört und daraufhin Alarm geschlagen hatte.

Mindestens ein Dutzend Menschen seien bei dem Open-Air-Event A3C am Sonntagabend in der US-Stadt Atlanta leicht verletzt worden, berichtete der Sender CNN am Montag unter Berufung auf die zuständige Polizei.

Lil Wayne flüchtete sofort in seine Limosine, schrieb aus dem Panzerglas-Wagen heraus auf Twitter:

„Ich hoffe, alle bei A3C sind in Sicherheit“

Er hatte keine Sekunde verstreichen lassen, um sich bloß nicht selbst zu gefährden.

Der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Dwayne Michael Carter Jr. heißt, hatte sein Set auf der Bühne abgebrochen, als Besucher fluchtartig den Konzertort verließen – weil sie glaubten, Schüsse zu hören.

Die Veranstalter sprachen von einer „Auseinandersetzung“, die untersucht werde. Die Polizei habe ihnen bestätigt, dass keine Waffen im Spiel gewesen seien.

Polizeiangaben zufolge rannten Besucher nach dem Fehlalarm davon und versuchten sogar über Zäune zu klettern. Dabei hätten sich einige Schnittwunden und andere Verletzungen zugezogen.

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In den USA ist seit dem Amoklauf bei einem Country-Festival in Las Vegas die Angst vor ähnlichen Vorfällen rapide gestiegen. So hat das Lollapalooza in Chicago in diesem Jahr deswegen seine Sicherheitsvorkehrungen erhöht und keine Rucksäcke oder größere Taschen zugelassen.

Für Lil Wayne war die Bedrohung auch nicht abwegig:

Im April 2015 wurde sein Tourbus in Atlanta beschossen. Aus einem fahrenden Auto heraus feuerte ein 25-jähriger Mann auf den Bus und verursachte einen Schaden von etwa 20.000 US-Dollar. Verletzt wurde niemand. Der Täter wurde später zu 20 Jahren Haft verurteilt.

[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: dpa

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