Eine Liebeserklärung zum Comeback.

Es gibt Nachrichten der Kategorie „Made my day” – und ja, dass es dieses Jahr eine Reunion von *NSYNC geben wird, ist so eine Nachricht. Verplappert hat sich Bandmitglied Lance Bass in einem Interview mit Entertainment Tonight.

Ich meine, oh mein Gott, was habe ich *NSYNC als Teenager geliebt. Und sogar Justin Timberlake ist wieder mit von der Partie. Es gab immer zwei Lager: Backstreet Boys oder *NSYNC.

Ich war eindeutig Lager *NSYNC und lieferte mir leidenschaftliche Battles mit meiner zwei Jahre jüngeren Schwester, die der Backstreet-Boys-Fraktion angehörte.

Und ich hatte immer die besseren Argumente, weil *NSYNC eben einfach die bessere Band ist.

1. Sie hatten Justin Timberlake

Und das schlägt eigentlich schon alles. Ich meine, er ist jetzt ein Weltstar. Mit unglaublich guter Musik. Und auch seine Beziehung zu Britney Spears (die manche vielleicht schon verdrängt haben) hat uns wunderbare Klatsch-Momente beschert.

Was hatten die Backstreet Boys schon? Nick Carter war mit Paris Hilton zusammen – schlechte Wahl.

2. *NSYNC sind musikalisch einfach tausendmal besser

Vergleicht einfach mal das plumpe, gewollt coole „The Call“ von den Hinterstraßen Jungen mit dem besten Pop-Song der 90er, „Bye Bye Bye“, von Justin und Konsorten:

„Bye Bye Bye“ ist spannender arrangiert, modern und wegweisend für seine Zeit. *NSYNC-Fans haben eben den besseren Musikgeschmack.

3. Sie hatten auch die besseren Musikvideos

Okay, beide sind Boybands, beide tanzen etwas zu viel rum (wobei auch hier JT die geschmeidigeren Moves hat als AJ). Aber *NSYNC-Videos waren weniger stereotyp und hatten ästhetische Ansprüche.

4. *NSYNC sind keine Castingband

Die Backstreet Boys sind das Resultat der unglaublichen Boyband-Zusammenstell-Künste des Managers Lou Pearlman – der auch New Kids on the Block groß machte und andere Castinggruppen, wie O-Town, Natural (die Band mit Marc Terenzi) oder US5.

*NSYNC hingegen fanden auf den Pfaden des Schicksals zusammen: Justin und Joshua Scott Chasez kannten sich beide schon aus iher Zeit im Mickey Mouse Club – dort haben sie als Kinder moderiert – übrigens zusammen mit Britney Spears, Christina Aguilera und Ryan Gosling.

Die restlichen Bandmitglieder kamen mehr oder weniger per Zufall dazu.

5. Der Bandname

Weil die Backstreet Boys eine Castingband sind, wurde ihr Bandname von Lou Pearlman mit wenig Liebe und Bedacht ausgewählt. Benannt wurden sie nach einem Flohmarkt in Orlando, Folrida, dem „backstreet flea market“.

Und so wirkten die fünf auch: Wie Knete, die man sich selber formen kann.

Kultiger wird's bei *NSYNC. Ihr fragt euch, wofür der * steht? Angeblich meinte Uri Geller zu den Jungs, der Stern davor sähe besser aus. Und auch der Rest des Namens hat Geschichte: Justin Timberlakes Mutter kam drauf.

SYNC für ihr synchrones Tanzen, das N davor damit alle Namen irgendwie auch im Bandnamen auftauchen: JustiN, ChriS, JoeY, JasoN und JC.

Ach ja, noch ein random Grund, wieso *NSYNC cooler sind: Sie gingen 1998 mit DJ BOBO auf Welttour. Das muss man erst mal schaffen.

Quelle: Noizz.de