Pfeffi aufs Haus, Umami auf die Ohren!

Als am Donnerstag Sturm Xavier durch die Republik fegte, hatten wir kurz Angst, dass wir unsere Party ein zweites Mal verschieben müssen. Denn eigentlich hätte sie ja schon im August stattfinden sollen. Damals setzte allerdings eine Jahrhundertflut Berlin unter Wasser und zwang uns, die NOIZZ-Party abzusagen.

Anstehen für die NOIZZ-Party
Foto: / Noizz.de

Diesmal hatten wir Glück. Es regnete am Samstag zwar; das hielt die Berliner Techno-Jugend aber nicht davon ab, die Burg Schnabel zu stürmen – oder besser: zu belagern. Denn der Andrang war irgendwann gegen drei Uhr morgens derartig groß, dass die Menschenschlange sich das halbe Schleusenufer lang schlängelte.

Auf dem Volaire-Floor gab sich das Kieler Label Empore ein geistvolles wie unterhaltsames Stelldichein.

So feiert man zu Sounds vom Label Empore
Foto: / Noizz.de

Valiete, Christoph Vogel, Avidus und Philipp Harms (vom Label Hommage) sorgten dafür, dass jenes Wohnzimmer gleichsam zur Küche der WG-Party wurde. Wer hier einmal drinnen war, wollte so schnell nicht wieder raus.

Valiete stilvoll an den Reglern
Foto: / Noizz.de

ZiganAldi wärmte das sogenannte Parkett – den großen Floor – für den Mainact des Abends auf: das Elektro-Duo Umami (Interview bei NOIZZ). Eigentlich hatte Sam ja alleine kommen wollen, plötzlich stand aber Robert rechts neben ihm, und die beiden spielten ein unfassbar suggestives Live-Set.

Umami making some NOIZZ!
Foto: / Noizz.de

„Haben wir gestern das erste Mal gespielt“, sagte Sam uns vor dem Gig. „In einem ganz kleinen Kreis.“

Das merkte man auch ein ganz kleines Bisschen – aber eher im Positiven! Der Zauber des Anfangs, des Unbegangenen lag über jenen anderthalb Stunden; ganz langsam breiteten die beiden ihre Klangteppiche über den Dancefloor aus, manchmal sang Sam ins Mikrofon, und im nächsten Augenblick fiel der Bass vom Himmel.

Place to chill: der Innenhof (Artwork by instagram.com/to.the.a)
Foto: / Noizz.de

Max Davis und Patrick Poitz halfen den Techhouse-Heads dabei, danach wieder runterzukommen. Sauber. Schnörkellos. Wie wenn die besten Freunde in der WG ein paar Platten auflegen. Schön. Machte Spaß.

Max macht Musik!
Foto: / Noizz.de

Dann Taxi nach Hause und die Hoffnung, dass die nächste NOIZZ-Party wieder so voll wird, wieder so vielen Menschen Freude bereitet.

Stay tuned!

Lichter der Nacht
Foto: / Noizz.de

Quelle: Noizz.de