Marc Wolf vom Kieler DJ-Duo Avidus legt bei der nächsten NOIZZ-Party auf – und gewährt uns schon jetzt einen Blick in seine Plattenkiste!

Am Donnerstag, 29. Juni 2017 steigt unsere nächste Sause im Berliner Club Burg Schnabel. Headliner ist das wunderbare Elektro-Duo Umami, Support kommt vor allem vom Label Empore.

Das Artwork stammt vom Berliner Designer und Street-Artist Digitalboaz

Teil der unterhaltsamen Jungs-Crew sind auch Fritz Wagner und Marc Wolf alias Avidus. Letzterer hat uns seine gegenwärtigen Lieblings-Tracks zusammengestellt.

Da kommt Vorfreude auf!

Fangen wir mit einer Nummer an, die ich zuletzt selbst als Intro vieler meiner Sets gespielt habe.

Akzentuierte Drums und eine unglaublich sphärische Harmonie verbreiten sich sofort im ganzen Raum, sobald man die Nummer spielt. Das ganze Album von Talaboman ist großartig, und man merkt schnell, dass hier zwei renommierte Produzenten am Werk sind, nämlich Axel Boman und John Talabot.

Es ist mir immer eine Ehre, Produktionen von guten Freunden zu spielen, vor allem wenn sie solche Reaktionen verursachen wie diese Nummer von meinem guten Freund Karl aus Halle.

Große Liebesgrüße an das Label Hommage und die fleißigen Jungs von Monkey Safari!

Tatsächlich bin ich schon seit Jahren absoluter Fanboy sowohl der Keinemusik-Jungs, als auch von Innervisions.

Ich erinnere mich noch an eine unglaubliche Keinemusik-Label-Night vor einigen Jahren im Luna Club Kiel, die mich selbst als Club-Resident dazu brachte, mich noch wesentlich tiefer mit allem auseinanderzusetzen, was elektronische Tanzmusik angeht.

Das Release hier zeigt mal wieder, dass Rampa es hinkriegt, sich selbst stetig weiterzuentwickeln und neue Gipfel zu erklimmen (gilt auch für die restliche KM-Crew!).

Wie zuvor bei Karl beschrieben, fühlt es sich für mich immer besonders gut an, Produktionen von befreundeten Künstlern zu spielen. Bei Tim geht mir das schon sehr lange so, und das, obwohl er noch sehr jung ist.

Wir haben lustigerweise früher auch mal ein kleines Net-Label zusammen betrieben. Umso mehr freut es mich, dass seine Arbeit immer mehr Aufmerksamkeit bekommt.

Dieser Track ist von seinem Debüt-Album, was auf Pokerflat gerade zurecht durch die Decke geht. Großartige LP!

Mit Outcast Oddity hat sich ein Label aufgetan, das Veröffentlichungen wagt, welche andere Leute aus der Szene vielleicht als „weird“ oder nicht „homogen“ sehen im Vergleich zur allgemeinen Entwicklung der House- und Techno-Szene.

Mir gefällt bis jetzt genau deshalb jeder einzelne Track. Nicht zuletzt deswegen freue ich mich sehr, Sebastian Voigt auch für einen Remix auf Empore begeistert zu haben.

Ach ja, und ein Augenschmaus ist das Musikvideo auf jeden Fall auch!

Auch wenn diese Nummer schon etwas älter ist, hat sie weder an Energie noch an Rave verloren.

Wenn man mich kennt, bin ich weniger der Typ, der sein T-Shirt auszieht und wild damit rumwedelt. Aber zu diesem Track – circa bei Minute 2:28 – könnte ich es mir am ehesten vorstellen ...

Laurent Garniers „Man With The Red Face“ war für mich als Heranwachsender einer der prägendsten elektronischen Tracks.

Noch heute bekomme ich beim Saxophon Gänsehaut, und das, obwohl es dank zahlreicher Pop-House-Produzenten wohl kaum ein Instrument gibt, das noch übertriebener eingesetzt wurde.

Mit seiner neuen EP schafft Garnier es wieder, den Puls der Zeit zu treffen, und mit einer Länge von elf Minuten, kann man als DJ dann auch mal ausgiebig dazu freidrehen ;)

Ich weiß noch ganz genau, als Mano bei uns im Luna spielte. Gemeinsam mit Till von Sein, zu einer der phänomenalen Partys der Reihe von Till und Xenon namens „Sweat“.

Seither gibt es für den ruhigen schottischen Produzenten keinen Halt mehr, was Erfolg angeht – und das völlig zurecht! Zwei Alben und zahlreiche EPs – ich hab alles von ihm im Crate. Natürlich darf die neueste Produktion auf seinem eigenen Label „Maeve“ da nicht fehlen.

Baba Stiltz hat schon immer ein Händchen für eigene aber unglaublich tanzbare Tracks gehabt.

Doch nicht nur als Produzent, sondern auch als DJ macht er einen unglaublich guten Job. Sein Boilerroom läuft bei mir an Sonntagen hoch und runter. Dieser Track kam sogar auf dem Label „Studio Barnhus“ heraus, was unter anderem von Axel Boman (Track Nummer 1) betrieben wird.

Absolute Empfehlung – der ganze Labelkatalog strotzt vor Juwelen in Form von Veröffentlichungen!

Zum Abschluss die neueste Veröffentlichung von uns selbst. Findet man eher später in meinen Sets, um in der Afterhour noch einmal den letzten Rest Energie aus den tanzenden Leuten zu holen.

Bald gibt es auch ein Musikvideo zum Titel-Track der Katalognummer 4 auf unserem kleinen Kieler Imprint!

Quelle: Noizz.de