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Der Song „Wie viel Liebe noch fehlt“ passt zum neuen Kino-Film „The Hate you Give“.

Ein Musikvideo-Mix aus Childish Gambinos „This is America“ , Pinks „What About us“ und Beyoncés „Formation“. So haben R&B-Sängerin Rola und Rapper Megaloh jetzt ein Statement gegen Polizeigewalt gegenüber Schwarzen in Deutschland gesetzt.

Die Song-Lines sind wie eine empathische Hymne für mehr Liebe und Toleranz in der Welt. Das Video ist hochdramatisch. Es sind Polizisten zu sehen, die ihre Waffe an den Kopf einen jungen Schwarzen halten. In einer Szene wird Rapper Megaloh von einem Polizisten gewaltsam auf die Motorhaube des blau-weißen Streifenwagens gedrückt.

In der Infobox auf Youtube erklärt Rola, beide Musiker haben sich inspirieren lassen von der teils wahren Geschichte hinter dem neuen Ami-Kinofilm „The Hate You Give“.

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Der Film läuft ab Donnerstag, den 28. Februar 2019 in den deutschen Kinos. Auch das Musikvideo mutet amerikanisch an, scheint teuer und hochwertig produziert, wie ein kleiner Kinofilm über den Kinofilm selbst.

Die beiden Künstler haben sich offensichtlich Gedanken gemacht und waren mit Herzblut bei der Produktion dabei. Das Problem dürfte beide beschäftigen: Rola hat Wurzeln in Ghana und war schon 17 Jahren als Support-Act mit US-Superstar Rihanna auf Tour.

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Megaloh hat Wurzeln in Nigeria und den Niederladen, erkämpfte sich in der Deutschrap-dominierten deutschen Hauptstadt Berlin einen Status, der vor Props aus der Szene trieft.

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Klar, beide erfinden das Rad nicht neu, zumindest gemessen am internationalen Standart, wie folgende Hits mit ähnlicher Optik und Message zeigen:

Beyoncé: „Formation“

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Childish Gambino aka Donald Glover: „This is America“

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Pink: „What About Us“

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The Black Eyed Peas: „Get it“

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Aber in Deutschland ist das Thema Rassismus gegen Schwarze, vor allem in Kreisen der Polizei und des Staats noch immer ein Tabuthema, das totgeschwiegen wird. Die „Black Lives Matter“-Bewegung schwappte nicht stark aus Amerika zu uns über nach Deutschland. Rola und Megaloh brechen diese Grenze auf und riskieren damit durchaus Hate und den Verlust einer bestimmten Gruppe Fans und potenzieller Zuhörer. Dazu gehört Mut – bemerkenswert.

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Quelle: Noizz.de