Er könnte schon am 18. Dezember wieder frei sein.

Schon seit September läuft der Prozess gegen den US-Rapper 6ix9ine, der im Gegenzug für Aussagen gegen Mitglieder der Gang "Nine Trey Gangsta Bloods" ein geringeres Strafmaß erhalten soll. Am Mittwoch, dem 4. Dezember schrieben seine Anwälte nun einen Brief an den Richter, in dem sie empfahlen, dem Rapper eine geminderte Strafe zu erteilen. Ursprünglich angesetzt waren mindestens 47 Jahre. Jetzt deutet alles darauf hin, dass es um einiges weniger sein wird.

Der Brief offenbart neben dem Appell an ein gemindertes Urteil weitere interessante Details über den Fall 6ix9ine:

In dem Schreiben steht unter anderem, dass 6ix9ine schon vor seiner Verhaftung mit der Polizei kooperierte. Damals hörten die Behörden das Telefon von Mel Murda ab, einem der Köpfe der "Nine Trey Gang". So fanden sie heraus, dass auf 6ix9ine ein Anschlag geplant war, nachdem er in einem Interview beim Breakfast Club die Gang kritisierte. Die Behörden warnten 6ix9ine vor dem Anschlag und boten ihm Schutz. Den nahm er nicht an, doch gab Informationen über die Organisation der Bande an die Polizei weiter. Am nächsten Tag wurde er verhaftet.

Außerdem wird in dem Brief betont, dass 6ix9ines Mitarbeit mit der Gerichtsvollziehung auch weitere Gang-Mitglieder motivierte, ihre Schuld zu bekennen. Ein Gewinn für das Gericht, sozusagen.

Das Anwalts-Schreiben garantiert dem verhafteten Rapper keine geminderte Strafe, aber er macht sie sehr wahrscheinlich. Schlussendlich wird der Richter entscheiden, was mit 6ix9ine passiert. Momentan sieht es so aus, als könnte er schon am 18. Dezember freigelassen werden.

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  • Quelle:
  • Noizz.de