... und warum er sich von „Fake“-Freundin Noah Cyrus getrennt hat.

Lil Xan kann sich eigentlich nicht beschweren: Läuft beim ihm im Moment. Der US-Rapper, der sich nach dem angstlösenden und häufig süchtig-machenden Psychopharmaka Xanax benannt hat,  veröffentlichte im April sein Debüt-Album „Total Xanarchy“ und sein Mega-Hit „Betrayed“ erhielt erst kürzlich Platin-Status.

Doch anscheinend kommt die Platinauszeichnung nicht ganz so gelegen für den Rapper mit obligatorischen Gesichts-Tattoos. In dem Song thematisiert der 21-Jährige seine – inzwischen überwundene – Xanax-Sucht. Dass der Song so steil ging – auch dank diverser Streams auf Portalen wie Spotify, Apple Music und Co. interessiert ihn aber wenig. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Auf Instagram veröffentlichte Lil Xan ein Video, indem er auf die Platin-Platte pisst. Darunter die Message: Seine Fans bedeuten ihm alles.

In den USA ist es für Rapper einfacher als in Deutschland, einen Song auf Platin-Status zu bekommen. Deswegen findet Lil Xan die Auszeichnung wohl auch nicht so krass besonders. Nach den Regularien der Bilboard-Charts zählen auf bezahlten Stream-Diensten 1.250 Streams, die länger als 30 Sekunden gespielt werden, wie ein verkauftes Album.

Bei unbezahlten Angeboten (also auch YouTube und Co.) entsprechen hingegen 3.750 Streams einem verkauften Album. Kein Problem also für eien Lil Xan. Das Video zu „Betrayed“ hat auf YouTube bereit 4,7 Millionen Klicks.

Lil Xans deutsche Rapper-Kollegen haben es da etwas schwerer. Erst im April 2018 wurden die Regeln hierzulande geändert – auch weil exorbitant viele Deutsch-Rapper immer wieder Gold-Status absahnten. Zwar gilt auch hier die 31 Sekunden-Regel für Streams, aber wie uns die gfk, die die offiziellen Deutschen Charts erhebt, erklärt fließen „in die Offiziellen Deutschen Charts ausschließlich Premium-Streams. YouTube ist derzeit nicht Teil der Charts.“

Seit dem 5. April 2018 werden die Premium-Streams mit einem Faktor von 100:1 und ab dem 6. April 2018 mit einem Faktor von 200:1 bei den Singles berücksichtigt. Das heißt, Musiker benötigen nun ungefähr doppelt so viele Streams wie vorher, um einen Gold- oder Platin-Status zu erreichen. Ob deutsche Hip-Hopper Lil Xans Vorbild folgen werden und demnächst den Auszeichnungen die kalte Schulter zeigen?

Die „wertlose“ Platin-Platte war aber nicht die einzige Sache, die für Unmut bei Lil Xan sorgte. Bis vor Kurzem war er nämlich noch mit Sängerin Noah Cyrus, der Schwester von Miley, zusammen. Bei den VMAs in New York war noch alles super, nun ist es aber aus und vorbei mit der Romanze.

Die Gründe für das plötzliche Beziehungs-Aus sehen beide etwas unterschiedlich. Der Rosenkrieg wird natürlich über Instagram ausgetragen. Lil Xan sieht das Ganze so: Sein Label Cloumbia habe die Beziehung quasi arrangiert, als Fake-Beziehung, um die Promo-Maschine für beide anzukurbeln. Beide wollten Songs gemeinsam herausbringen.

Ich glaube, dass ich betrogen werde. Schlechte Dinge passieren immer nur den Guten, also werde ich wahrscheinlich von jetzt an ein Arschloch sein", postete der enttäuschte Lil Xan in seiner Insta-Story. Der arme Kerl.

Noah sieht das Ganze etwas anders. Sie habe Lil Xan wirklich geliebt und die Beziehung wäre keine PR-Masche des Labels gewesen. Auch sie heizt die Debatte zusätzlich an.

Angeblich habe Lil Xan nur mit ihr Schluss gemacht, weil sie ihm ein gefaktes Sex-Meme von Sänger Charlie Puth geschickt habe. Daraufhin habe Lil Xan gedacht, sie habe ihn betrogen. Ach herrje, Teenie-Alarm!

Das ließ Lil Xan aber nicht auf sich sitzen und stellte in einem Video klar: „Wenn ihr jetzt wirklich denkt, dass das der Grund ist, weshalb ich mit Noah Schluss gemacht habe, dann kann ich wirklich nur lachen. Ich habe mich von ihr getrennt, weil sie einfach mit einem anderen Typen rumgemacht hat. Und wenn du mein Mädchen bist, dann fasst du keinen anderen Typen an."

Noah wiederum meint, Lil Xan habe sie betrogen. Naja, scheinen wohl beide nicht ganz unschuldig zu sein. Nach diesem Wirbelwind an Informationen sind wir uns aber sicher von beiden, also Lil Xan und Noah Cyrus, noch einiges zu hören.

Quelle: Noizz.de