Rapper Lil Pump hat gerade erst seinen kontroversen Auftritt auf einer von US-Präsident Donald Trumps Wahlkampf-Rallyes hinter sich, da droht nun eine Klage vom Tierschutzbund PETA, die seinen Besuch im "Tiger King"-Zoo gar nicht cool fanden. Von zahmen Tigern und bekifften Superstars.

Lil Pump hat noch nie einen Fick gegeben. Als Musiker und Künstler mag das 2017 bahnbrechend neue Musik zur Folge gehabt haben. Als Privatperson, die US-Präsident Donald Trump supportet und die Tiere im überaus kontroversen Zoo der Netflix-Serie "Tiger King" besucht, hört der Spaß bei Fans und dem Rest der Welt mittlerweile auf.

"Tiger King"-Zoobetreiber bietet seinen Gästen riskante Tierbesuche an

Wie "Unilad" berichtet, scheint vor allem Tierschutzorganisation PETA mit Letzterem gar nicht down zu sein. Konkret geht es dabei um zwei Videos, die vom Rapper nach seinem Zoo-Besuch auf "Instagram" veröffentlicht wurden. Eines zeigt ihn beim Versuch, einen Elefanten an seinem Rüssel zu besteigen, ein anderes gemeinsam mit einem Tiger im Pool.

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Lil Pump will doch nur Tiere retten, oder?

"Rettet Elefanten, rettet Tiger, rettet die Welt!", ruft der strahlende Lil Pump in seinen Videos und eigentlich ist das doch eine schöne Message, oder?

Die komplette Anklageschrift von PETA könnt ihr bei "Billboard" nachlesen. Im Großen und Ganzen geht es um Gesetze, die den Umgang mit – gefährlichen – Zootieren vorschreiben, und die vom Zoobetreiber Dr. Dhagavan Antle nicht eingehalten werden, wie am Beispiel Lil Pump zu sehen ist. Das gefährdet nicht nur die Tiere, sondern auch die Gäste, die zum Beispiel leicht unter die Füße des Elefanten kommen und sterben könnten.

Ob PETA mit ihrer Anklage einen tatsächlichen Sieg anpeilen, oder bloß die Publicity von Trump und dem "Tiger King"-Star nutzen wollen, um reichweitenstark auf Tierschutz in Zoos aufmerksam zu machen, sei mal in den Raum gestellt.

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Dass Tiger und Elefanten nicht von Natur aus so zahm und umgänglich werden, wie er sie erlebt hat, sondern womöglich schlimme Dressuren durchlebt haben, kommt wenigstens Lil Pump vermutlich auch nicht in den Sinn. Hier Trump supporten, da mit Raubkatzen kuscheln, abends wieder Drogen nehmen – ach, das Leben lebt sich gut.

  • Quelle:
  • NOIZZ.de