Damit steigt die Chance auf einen Emmy um 25 Prozent!

In der HBO-Dokumentation "Leaving Neverland" von Regisseur Dan Reed schildern die beiden mutmaßlichen Missbrauchsopfer James Safechuck und Wade Robson, wie Michael Jackson sie als Minderjährige missbraucht haben soll.

Michael Jacksons Nachlassverwalter behaupteten, die Doku "Leaving Neverland" sei "kein Dokumentarfilm", sondern ein "Boulevard-Attentat". Französische Fans verklagten die mutmaßlichen Opfer wegen Verleumdung. Soweit die Front der Free-Michael-Jackson-Anhänger. Auf der anderen Seite: Radios hörten auf, Songs des "King of Pop" zu spielen. Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey fragte, wer die möglichen Mitwisser waren. Long Story short: Die Reaktionen waren heftig – und sehr gespalten.

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Jetzt hat die Doku den TCA Award in der Kategorie Outstanding Achievement in News and Information gewonnen und wurde damit sehr wohl als echter Dokumentarfilm gelobt. Ungefähr 200 amerikanische und kanadische TV-Kritiker, Journalisten und Kolumnisten entscheiden, wer die Auszeichnung bekommt. Dementsprechend hoch ist das Ansehen für Produktionen, die gewinnen. Und: Die Wahrscheinlichkeit, auch bei den Emmys abzuräumen, steigt um 25 Prozent, wenn man die Gewinner aus den vorherigen Jahren vergleicht.

Bei den Emmys 2019 geht "Leaving Neverland" in fünf Kategorien als Favorit ins Rennen: Beste Dokumentation, Bester Schnitt, Bester Tonschnitt, Herausragender Tonmix, Herausragende Regie für Dokumentation/ Nicht-Fiktionales.

Die Emmy-Verleihung findet am 23. September 2019 in Los Angeles statt.

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  • Quelle:
  • NOIZZ-Redaktion